Abschied als Chef des Freizeitbads
Stefan Schürlein konzentriert sich aufs Stadtmarketing

Bürgermeister Hans-Peter Kopp (stehend, 2. v. r.) würdigte Stefan Schürlein (daneben) vor Mitarbeitenden und Weggefährten.
  • Bürgermeister Hans-Peter Kopp (stehend, 2. v. r.) würdigte Stefan Schürlein (daneben) vor Mitarbeitenden und Weggefährten.
  • Foto: Lötsch/Stadt Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Der bisherige Freizeitbad-Chef Stefan Schürlein ist an der Stätte seines Wirkens offiziell verabschiedet worden. Der gebürtige Franke bedankte sich bei Mitarbeitenden und Gästen mit einen zünftigen Weißwurst-Frühstück. Er wird sich jetzt wieder auf seine ursprüngliche Aufgabe als Leiter des Stadtmarketings konzentrieren.

Schürlein übernahm die Geschäftsführung im Herbst 2016. Damals stand das Freizeitbad kurz vor der Fertigstellung „und wir waren in höchster Not“, schilderte Bürgermeister Hans-Peter Kopp die Situation. Aus zwei vielversprechenden Bewerbungen war nichts geworden, und die Badbetriebs-GmbH war ohne Leitung. Aus der „Übergangslösung“ wurde dann ein über dreijähriges Engagement mit zwei Vollzeit-Jobs.

Neuland für alle

„Es war alles Neuland“, so Kopp. Neben den üblichen Anlaufschwierigkeiten sei auch „ab und zu die Hölle los“ gewesen. Nervenstark und ausgleichend habe Schürlein gemeinsam mit Stellvertreterin Monja Ludin alle Schwierigkeiten gemeistert und das Bad zum Erfolg geführt. Die Erwartungen seien sogar noch übertroffen worden. „Die Besucherzahlen gehen durch die Decke“, konstatierte Kopp. Geplant hatte man mit 240.000 Badegästen. 2019 waren es bereits 370.000, die sich in Bad und Sauna tummelten.

Besonders beeindruckt habe ihn das Feedback der Belegschaft, sagte Kopp. „Professionelles Miteinander. Tolle Atmosphäre. Wir kommen täglich gerne zur Arbeit“, habe er als Rückmeldung bekommen.

Lob für die Mitarbeiter

Stefan Schürlein gab das Lob an die Mitarbeitenden weiter: „Was ihr bewältigt habt, war einfach toll! Ihr seid das beste Team, das man sich vorstellen kann.“ Dass es keinen Unfall mit Personenschaden gegeben habe, sei auch dem Aufsichtspersonal zu verdanken, auf das man sich hundertprozentig verlassen könne.

Stellvertreterin Monja Ludin dankte im Namen der Crew und überreichte dem Ehepaar Schürlein-Hoffmeister den „Goldenen Schlüssel“ für das Bad. Die frühere Mitarbeiterin Ursula Hausmann drückte den Dank in Reimen aus. Abschiedsgeschenke gab es auch von den Reinigungskräften und den Auszubildenden.

Nachfolger als Geschäftsführer der Badbetriebs-GmbH ist Wolfgang Kienzler. Er hat die Geschäfte bereits vor einigen Wochen übernommen.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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