Sanierung der Platanenallee
Weniger Durchgangsverkehr erwünscht

Im Gespräch vor Ort: Bürgermeister Oliver Martini (3. v. l.), Robert Schulz (Mitte), Thilo Becker (ganz links), Markus Seger und Klaus Binkert (hinten), Corinne Amend (2. v. r.) und Bernhard Mußler (2. v. l.), ganz rechts steht Hans-Dieter Morgenthaler
  • Im Gespräch vor Ort: Bürgermeister Oliver Martini (3. v. l.), Robert Schulz (Mitte), Thilo Becker (ganz links), Markus Seger und Klaus Binkert (hinten), Corinne Amend (2. v. r.) und Bernhard Mußler (2. v. l.), ganz rechts steht Hans-Dieter Morgenthaler
  • Foto: Wolfgang Reinbold
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Seit September läuft in der Platanenallee in Offenburg-Uffhofen der zweite Bauabschnitt zur Umgestaltung der am Gifiz-See entlanglaufenden Straße. Vergangenen Donnerstag wurde bei einem Termin vor Ort die Baustelle besichtigt. Baubürgermeister Oliver Martini und Robert Schulz, Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Uffhofen, sprachen Problembereiche an.

Bereits vor fünf Jahren, 2013, war die Platanenalle auf einer Länge von 350 Metern vom Akazienweg bis zur Föhrenstraße für 500.000 Euro umgestaltet worden. Aktuell betreffen die Arbeiten den Abschnitt von der Föhrenstraße bis zur Abfahrt B33. Diese 600 Meter werden zirka 800.000 Euro kosten.

Markus Seger von der städtischen Abteilung Straßen/Brücken erläuterte die Bauabschnitte anhand eines Übersichtsplans. Der westliche Gehweg wird verbreitert, die Fahrbahn auf 5,50 Meter reduziert, im Bereich der Bushaltestellen auf sechs Meter. Vier davon werden so umgebaut, dass Senioren und Behinderte gut in die Busse kommen. Es werden weitere 16 Bäume gepflanzt. Auch das Parken wird neu geordnet.

Um den Verkehr zu beruhigen – ein großes Anliegen der Anwohner und der Bürgergemeinschaft – werden insgesamt vier sogenannte Plateauschwellen eingebaut. Die Durchfahrt insgesamt wird dadurch erschwert und unattraktiv gemacht. Denn die Abfahrt von der B33 in die Platanenallee ist den Uffhofenern ein Dorn im Auge. Derzeit gibt es Verkehrsteilnehmer, die nach Feierabend einfach die Absperrungen zur Baustelle beiseite schieben und durch den eigentlich gesperrten Bereich durchfahren.

Klaus Binkert, CDU-Stadtrat, und Corinne Amend, Stellvertreterin von Robert Schulz, wiesen darauf hin, dass in Höhe des „Essgut“, auf der Ostseite der Platanenallee auf dem Grünstreifen wild geparkt werde. Martini sagte zu, die Einfahrt zum Strandbad im Rahmen der Gifiz-Gesamtplanung, die 2019 ansteht, zu betrachten.

Als ein weiterer neuralgischer Punkt wurde das wilde Parken gegenüber der Einfahrt zur Gifiz-Halbinsel beschrieben. „Das Parken auf dem Gehweg ist definitiv nicht erlaubt“, stellte Thilo Becker, Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr der Stadt Offenburg, klar. Dazu Schulz: „Diejenigen, die sich um nichts scheren, sollten sanktioniert werden.“ Eine mögliche Lösung brachte Binkert ins Gespräch: Sitzgelegenheiten für ältere Mitbürger, die wiederum das Parken erschweren würden.

„Mit den Arbeiten und den Umbaumaßnahmen sind wir trotz der Umstände, die damit verbunden sind, sehr zufrieden“ so Schulz. Die Arbeiten dauern bis Juni 2019, könnten aber, wenn das Wetter weiter mitspielt, auch etwas früher beendet sein.

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