Baken auf Zähringer Brücke wirken
Weniger Unfälle durch Verkehrsführung

Die neue Verkehrsführung an der Zähringer Brücke zeigt erste Früchte.  | Foto: gro
  • Die neue Verkehrsführung an der Zähringer Brücke zeigt erste Früchte.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st) Im April hat die Stadt Offenburg auf der Zähringer Brücke Baken anbringen lassen, um die Verkehrsführung mit Verschwenk der Fahrstreifen zu verdeutlichen. Seitdem wurden von der Polizei fast keine Unfälle mehr registriert, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Vor Umsetzung der Maßnahme sei es auf der Zähringer Brücke Fahrtrichtung Osten regelmäßig zu Unfällen zwischen Kraftfahrzeugen gekommen. Ursächlich hierfür seien Fahrstreifenwechsel im Bereich des Verschwenks der Fahrstreifen. Insbesondere konnten häufig Spurwechsel von der Linksabbiegespur Richtung Wilhelmstraße auf die Geradeausspur Richtung Weingartenstraße beobachtet werden, die oft auch ohne Blinkzeichen ausgeführt wurden. Die Annahme, dass viele der Fahrstreifenwechsel unbewusst oder unwissentlich ausgeführt wurden, sei durch die Unfallprotokolle bestätigt worden.

Kuppensituation

In der Analyse sei festgestellt worden, dass der Verschwenk der Fahrstreifen aufgrund der Kuppensituation relativ spät zu erkennen war. Mit den aufgestellten Baken würden die Verkehrsteilnehmer jetzt frühzeitig und eindeutig auf die Situation hingewiesen. Die für die Baken erforderliche Sperrfläche unterstreiche die Wirkung zusätzlich.

Seitdem sei ein deutlich verbessertes Verkehrsverhalten beobachtet worden. Verkehrsteilnehmer würden sich frühzeitig auf der gewünschten Spur einordnen, Fahrstreifenwechsel seien seltener geworden und würden in der Regel bewusst mit Blinkzeichen und unter Beachtung der Vorrangregelungen ausgeführt. Die bisherigen Ergebnisse seien eindeutig und überzeugend. In eine abschließende Beurteilung sollten aber noch die Wintermonate mit der längeren Dunkelheit einfließen.

Sachschäden

Bei den Unfällen habe es sich nahezu ausschließlich um Sachschäden gehandelt, da jeweils nur KFZ beteiligt waren, die seitlich kollidierten – also mit deutlich geringerer Krafteinwirkung als etwa bei einem Frontalzusammenstoß. Dennoch sei aufgrund der hohen Anzahl an Unfällen dringender Handlungsbedarf gegeben. Durch die häufige Sperrung der Straße für die Unfallaufnahme sei es außerdem zu entsprechenden Folgen für die Verkehrsteilnehmer wie Staus, Umwege und Verspätungen der Buslinien gekommen.Polizei und Stadtverwaltung würden die Situation vor Ort weiterhin beobachten.

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