Weihnachtstombola zu Gunsten krebskranker Kinder
Was der Förderverein schon alles bewirkte

2012 konnten durch den großen Einsatz vieler Spender und ehrenamtlicher Helfer der Weihnachtstombola im E-Center zwei wichtige Geräte angeschafft werden. Dr. Charlotte Niemeyer (3. v. r.), ihr Ärzteteam und Vertreter des Fördervereins freuten sich gemeinsam bei der Übergabe. 
  • 2012 konnten durch den großen Einsatz vieler Spender und ehrenamtlicher Helfer der Weihnachtstombola im E-Center zwei wichtige Geräte angeschafft werden. Dr. Charlotte Niemeyer (3. v. r.), ihr Ärzteteam und Vertreter des Fördervereins freuten sich gemeinsam bei der Übergabe. 
  • Foto: Archiv Förderverein
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Offenburg/Freiburg (djä). Zwei Euro kostet ein Los bei der Weihnachtstombola im Offenburger E-Center zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg. Das sind zwei Euro, die den Kindern und ihren Familien direkt zugute kommen. Bis zum 8. Dezember läuft der Losverkauf noch, flankiert von zahlreichen weiteren Aktionen. Die Weihnachtstombola hat Tradition: Bereits im 20. Jahr unterstützen unzählige Spender und viele ehrenamtliche Helfer damit schwerkranke Kinder, die in der Universitäts-Kinderklinik Freiburg behandelt werden, und ihre Familien. Was dank vieler kleiner Spendenbeiträge in 20 Jahren bewirkt werden konnte, ist beispielsweise in der onkologischen Kinderabteilung in Freiburg zu sehen.

Krebsforschung

"Die Spenden haben uns geholfen, die nötige Infrastruktur für unsere Krebsforschung aufzubauen", sagt Dr. Charlotte Niemeyer, Ärztliche Direktorin der Universitäts-Kinderklinik. Sie gilt als internationale Kapazität in Forschung und Behandlung von Krebs im Kindes- und Jugendalter. Fördergelder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von europäischen Organisationen gibt es nur, wenn die Uni-Klinik die für die Forschung nötigen Voraussetzungen nachweisen kann. "Deshalb ist der Förderverein mit seiner Unterstützung so ungemein wichtig", betont Niemeyer.

Magnetresonanztomographen

Mit den Spendengeldern konnten Labore, Einrichtungen und Geräte angeschafft werden. Auch das Schaffen und der Unterhalt von Personalstellen in der Forschung und auf der Kinderstation wurde so möglich. Dank des Fördervereins konnten für die kleinen Patienten zusätzliche medizinische Überwachungsmonitore angeschafft werden. Im Jahr 2007 bekam das Haus einen eigenen Magnetresonanztomographen (MRT) für 1,5 Millionen Euro, komplett aus den Spenden des Fördervereins finanziert.

Zwei weitere, für die Behandlung der Kinder wichtige Geräte, konnten 2012 an die Kinderklinik übergeben werden. Ein metallloses Narkosegerät und ein Lungendiagnostikgerät zur endoskopischen Beobachtung im Wert von 100.000 Euro helfen seither, den Betroffenen die anstrengenden Therapien zur Bekämpfung der heimtückischen Krankheit zu erleichtern. "Dank der Unterstützung des Fördervereins konnte auch eine zusätzliche Kunsttherapeutin eingestellt werden. Dieses Angebot wird von unseren jungen Patienten sehr gut angenommen", erklärt Niemeyer die Notwendigkeit einer umfassenden Betreuung der jungen Patienten.

Neue Kinderklinik

"Am 15. Oktober 2018 hatten wir endlich den Spatenstich für die neue Kinderklinik. Für die Betreuung von krebskranken Kindern bedeutet der Neubau, dass wir künftig zwei große Stationen mit jeweils 17 Betten haben und deutlich mehr Patienten beherbergen können", berichtet Niemeyer. Das bedeutet auch für den Förderverein eine große Herausforderung, denn er wird am neuen Klinikstandort ein neues Elternhaus bauen. Für den Erfolg der Therapie ist die Nähe der Eltern gerade bei kleinen Patienten extrem wichtig. Jeder Euro zählt im Kampf gegen den Krebs. In der Universitäts-Kinderklinik in Freiburg wird dies eindrucksvoll deutlich.

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