ABIcetamol – Abiturienten der HLS Offenburg erhalten ihr „Rezept“ für die Freiheit

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Für ein Rezept geht man für gewöhnlich zumArzt, lässt sich untersuchen, um schließlich ein passendes Medikament zu kaufen.
Mit dem Abitur hat das auf den ersten Blick nicht viel zu tun und dennoch gibt
es gewisse Parallelen: Man geht – 13 Jahre lang und möglichst regelmäßig – in
die Schule, durchläuft zum Ende hin die finale Reifeprüfung und erhält dann hoffentlich
das heiß ersehnte Zeugnis. Für die Schülerinnen und Schüler der HLSOffenburg fand dieser letzte Schritt auf einem langen Weg am vergangenen
Freitag, den 12. Juli, statt. In der Stadthalle Haslach hatten sich die
Familien, Freunde, die LehrerInnen und natürlich die Abiturienten selbst
eingefunden. Passend zu den Gymnasialprofilen Ernährungswissenschaft und
Biotechnologie sollte der „Schmerz“ der vergangenen 13 Jahre mit einer hohen
Dosis „ABIcetamol“ behandelt werden. „Die Schule als Ort des Schmerzes?“, fragteSchulleiter Martin Dalhoff zu Beginn seiner Rede ins Publikum mit einem
Zwinkern. „Hoffentlich nicht! Wobei klar ist, dass der Weg bis zum Abitur eine
Herausforderung darstellt und auch eine gewisse Leidensfähigkeit erfordert. Nun
aber, haben Sie alle ihre Medizin zur „Schmerz-Freiheit“ erhalten und können
ihre Zukunft ebenso frei gestalten. Sie haben sich diesen Wirkstoff selbst
erarbeitet. Die Welt steht Ihnen offen.“Im Anschluss an die feierliche Zeugnisübergabeund die Preise wurde gesungen, getanzt, gequizzt und gelacht. Zur Stärkung gab
es ein reichhaltiges Büfett, welches von einer „ABIcetamol-Torte“ gekrönt
wurde. Von Schmerz war an diesem Abend also nichts zu spüren – höchstens ein
wenig Abschiedsschmerz.(Fabian Pagel)

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