Fazit der Polizei: „Wir leben in einer sicheren Region“

Franz Semling, Leiter Führungs- und Einsatzstab, Polizeipräsident Bernhard Rotzinger, Roland Haug, Leiter Kriminalpolizeidirektion Offenburg, Joachim Metzger, Leiter Direktion Polizeireviere.
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Ortenau. Raub, Diebstahl und immerhin 33 Delikte gegen das Leben – exakt 39.095 Straftaten hat das
Polizeipräsidium Offenburg 2013 insgesamt registriert. Das sind 2121
Fälle oder 5,1 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Zahl nicht
mitgerechnet sind Staatsschutz-, Steuer- und Verkehrsdelikte, die nicht
in die Kriminalstatistik einfließen, die am Freitagnachmittag
vorgestellt wurde.

Zum Zuständigkeitsbereich gehören nach der Reform die beiden Landkreise Ortenau und Rastatt sowie der Stadtkreis
Baden-Baden. Im Ortenaukreis waren es 25.112 Straftaten, 1606 Fälle oder
sechs Prozent weniger als 2012. „Wir müssen bei der Interpretation der
Zahlen berücksichtigen, dass es sich hierbei nur um die Straftaten
handelt, die der Polizei bekannt wurden. Je nach Delikt ist die
Dunkelziffer hoch“, betonte Polizeipräsident Bernhard Rotzinger gleich
zu Beginn der Pressekonferenz.

„Die Kriminalstatistik 2013 ist geprägt von starken Abnahmen bei beim Diebstahl, Betrug und den
Sachbeschädigungen sowie in geringerem Maße bei den Körperverletzungen
und den Straftaten gegen die persönliche Freiheit“, erläuterte Franz
Semling, Leiter Führungs- und Einsatzstab. „Eine bedeutende Zunahme gab
es bei der Rauschgiftkriminalität.“ Wie Semling betonte, waren im
Zuständigkeitsbereich weniger als sechs Prozent der Bevölkerung von
Straftaten betroffen. „Wir leben in einer sicheren Region“, so sein
Fazit. Dass es bei den Körperverletzungen einen Rückgang von 2,2 Prozent
gab, erklärte Joachim Metzger, der für die Reviere im Bereich des
Polizeipräsidiums Offenburg zuständig ist, mit den guten
Präventionskonzepten. Auch hätte sich bei Festen die Zusammenarbeit mit
den Veranstaltern sehr bewährt.

Ebenfalls bewährt hat sich laut Roland Haug, Leiter Kriminalpolizeidirektion Offenburg, das Paket, das
nach der Flut von Einbrüchen 2011 geschnürt wurde. Vor allem der
intensive kriminaltechnische Einsatz habe zur Überführung einer
georgischen Bande geführt. Seither sei es wieder ruhiger in der Region,
landesweit seien die Einbrüche aber um 31,8 Prozent gestiegen.

Autor: Anne-Marie Glaser

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