300 Helfer bauen an zwei Tagen das Fasnachtspektakel auf
Käfersberger Gemeinschaft erschafft Freies Montenegro

Am Samstag war das "Freie Montenegro" noch am Boden – heute schwebt es über dem Käfersberger Talkessel zwischen Fessenbach und Ortenberg.
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  • Am Samstag war das "Freie Montenegro" noch am Boden – heute schwebt es über dem Käfersberger Talkessel zwischen Fessenbach und Ortenberg.
  • hochgeladen von Stefan Schartel

Ortenberg-Käfersberg (rek). Es hämmert von weitem und wird lauter, je näher man dem Talkessel im Rebland kommt. In Käfersberg herrscht am Samstagvormittag rege Betriebsamkeit. Auf den wenigen hundert Metern der Ortsdurchfahrt hängen die Bändele, Buden entstehen, Garagen und Scheunen werden umgestaltet, Menschen auf Leitern schmücken die Straßen und bringen die technischen Notwendigkeiten für die heutige Großveranstaltung an: Das "Freie Montenegro" lädt zu einer der größten Veranstaltungen der Ortenau.

300 Helfer sind an vier Tagen in Folge beschäftigt: Zwei Tage Aufbau jeweils ab 9 Uhr, einen Tag feiern und am Montag wird wieder abgebaut. "Ich bin seit 20 Jahren Vogt und finde es immer wieder faszinierend, welche Anstrengungen wir zusammen unternehmen für den Fasnachtssonntag", so Vogt Martin Bürkle unter all den Aktiven. "Wir halten alle zusammen", schallt es bestätigend aus einer der Buden.

Die Logistik der Anlieferung funktioniert: "Die Paletten mit den Weinen müssen halt wie bestellt um 9.30 Uhr kommen. Wenn sie später kommen, ist gerade die Brauerei da und bringt die Biertische", beschreibt Bürkle das Räderwerk. Gerade liefert der Gastronom das Mittagessen für die hungrigen Helfer. Auch am  Sonntag war er im Einsatz und lieferte eine Nudelsuppe. 200 Liter mit dem Fleisch von 40 Hühnern in einer mit Diesel betriebenen Gulaschkanone aus alten Schweizer Armeebeständen serviert er den Besuchern. Dass der Verein lebt, sieht man nicht nur beim Aufbau.

Wenn sich Bürkle umschaut, muss er gestehen: "Ich weiß auch nicht, was dort alles gezimmert wird." Er gibt das Motto vor – in diesem Jahr eine "Insel aus Träumen" – und dann wird gegrübelt, geplant und eben gebaut.

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