Abfallwirtschaft
Für Altkleider gibt es aktuell kaum Absatzmärkte
Ortenau (st) Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis weist darauf hin, dass die Altkleidersammlung derzeit an Grenzen stößt: Für Altkleider gibt es aktuell kaum Absatzmärkte. Das führt vielerorts zu überfüllten Containern und zu Säcken, Kartons oder loser Kleidung an den Standplätzen.
Viele Menschen sortieren im Frühjahr Kleidung aus und werfen sie in den Altkleidercontainer – oft in der Annahme, dass alles problemlos weiterverwertet wird. In der Praxis landet jedoch ein Teil der abgegebenen Textilien nicht mehr in der Verwertung. Stehen Container voll oder wird Kleidung daneben abgestellt, bleiben verschmutzte Standorte zurück.
Verschmutzte Standorte
„Bitte entsorgen Sie Altkleider bewusst und verantwortungsvoll. Geben Sie nur saubere, trockene und gut erhaltene Kleidung ab. Ist ein Container voll, nehmen Sie Ihre Spenden bitte wieder mit. Nur so lassen sich Müllablagerungen und verschmutzte Standorte vermeiden“, erklärt Carolin Schneider als Projektverantwortliche.
Neben den Containern abgelegte Kleidung verursacht hohe Entsorgungskosten, da sie häufig als Restabfall behandelt werden muss. Besonders nasse oder verschmutzte Textilien sind nicht mehr verwertbar. Solche Ablagerungen führen zudem regelmäßig zu Beschwerden aus der Nachbarschaft.











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