Bauprogrammen für Radwege an Landes- und Bundesstraßen
Land baut Radnetz weiter aus

Sandra Boser
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Ortenau (st). „Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, so die die Grünen-Landtagsabgeordnete Sandra Boser in einer Pressemitteilung. Der Ortenaukreis profitiere vom am Donnerstag vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Der Radweg an der L104 Meißenheim – Ichenheim findet sich im Bauprogramm für 2019. Neu ins Bauprogramm hinzugekommen sind in diesem Jahr 2019 die Beleuchtung von Rad- und Fußverkehrsanlagen entlang der B294 und der K 5358 in Haslach und der Radweglückenschluss an Dr. Georg-Schaeffler-Straße in Lahr.

Im Bauprogramm für 2018 finden sich der Neubau eines Rad- und Gehweges entlang der K 5342 zwischen Münchweier und Wallburg, die Schaffung von Fahrradabstellanlagen am Bahnhof Haslach sowie im dortigen, ehemaligen Güterschuppen, der Neubau der Brücke über die Kinzig im Zuge des Kinzigtalradweges zwischen Haslach-Bollenbach und Steinach und der Lückenschluss zwischen Ettenheim-Münchweier und Herbolzheim-Broggingen.

"Radfahren ist Klimaschutz"

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Ortenaukreis deutlich“, betont Boser. „Radfahren ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Unser Ziel ist es, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer mehr mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

Eine weitere gute Nachricht: Im Rahmen des Landesgemeindefinanzierungskonzepts – kurz LGVFG - fördert das Land laut Boser auch die kommunale Rad- und Verkehrsinfrastruktur. Im neuen Programm 2019 bis 2023 wurden 124 Projekte mit einem Gesamtzuwendungsvolumen in Höhe von 30 Millionen Euro neu aufgenommen. Sandra Boser: „Ich freue mich natürlich besonders, dass auch der Wolftalerlebnisradweg Teilabschnitt Hansenbauernhof bis vor Battengott (Oberwolfach) ins Programm aufgenommen wurde.“

Marion Gentges (CDU)

„Wir freuen uns, dass der Radewegeplan von Meißenheim nach Ichenheim an der L104 dieses Jahr ausgebaut sowie der Lückenschluss des Radwegs an der B3 bei Ettenheim-Altdorf in das Programm für Radwegemaßnahmen aufgenommen wurden. Damit werden die aktuell bestehenden Lücken im Radverkehrsnetz im Wahlkreis geschlossen, womit wir sowohl die allgemeine Sicherheit für Radfahrer verbessern als auch die Attraktivität der örtlichen Verkehrsinfrastruktur erhöhen“, so Marion Gentges, CDU-Landtagsmitglied.

Das Ministerium für Verkehr hat am Donnerstag die Fördermaßnahmen für die Radinfrastruktur für das kommende Jahr vorgestellt. Anlass der Pressekonferenz war das zehnjährige Jubiläum des vom damals für den Verkehr zuständigen Staatssekretärs im Innenministerium - Rudolf Köberle (CDU) - neu geschaffenen Landesbündnisses ProRad, so Gentges in einer Pressemitteilung. Bereits unter der CDU-geführten Landesregierung habe man es sich zum Ziel gesetzt, die Fahrradinfrastruktur zu fördern sowie innovative und sichere Radverkehrskonzepte im Land zu entwickeln und umzusetzen. Auch heute lege die CDU-Landtagsfraktion großen Wert auf eine ideologiefreie Verkehrspolitik, eine angemessene Förderung des Radverkehrs sowie den Ausbau viel befahrener Trassen in Ballungsräumen als auch Lückenschlüsse für Radwege im Ländlichen Raum.

Sandra Boser
Marion Gentges
Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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