Fußnote im Guller
Sind Zeitreisen doch möglich?

Ein Menschheitstraum: Niemand hat Zeitreisen so faszinierend einem Millionenpublikum präsentiert wie Marty McFly alias Michael J. Fox zusammen mit Dr. Emmet Brown alias Christopher Lloyd. Einmal Vergangenheit, gern auch in die Zukunft – in jedem Fall wieder zurück.

Die neuzeitlichen Grundlagen dieser Fantasie hat kein geringerer als Albert Einstein mit seiner Relativitätstheorie geschaffen. Doch der Aufwand ist immens: Zeitreisende müssten in einem Raumschiff in Lichtgeschwindigkeit einen Ausflug ins Weltall machen. Bei einer Rückkehr ist auf der Erde ein längerer Zeitraum verstrichen als während des Fluges.

Soweit die Theorie – zurück in die Realität. Aktueller Fall einer durch die Jahre Pendelnden soll die schwedische Jugendliche und Umweltaktivistin Greta Thunberg sein. Nicht, weil sie die Strecke zwischen Nordamerika und Südeuropa mit einem Segelboot zurücklegt. Diese Mitfahrgelegenheit bietet nun alles andere als Lichtgeschwindigkeit. Eher besteht die Gefahr, dass sie aufgrund der aktuellen Wetterlage die anstehende Umweltkonferenz verpassen könnte.

Vielmehr sorgt eine 120 Jahre alte Fotografie für Aufregung. Immerhin handelt es sich um eine Aufnahme aus dem Archiv der Washingtoner Universität. Zu sehen sind drei Kinder bei der Arbeit im Yukon-Gebiet, festgehalten von, Achtung: dem schwedisch-amerikanischen Fotografen Eric A. Hegg. Eins der Kinder hat eine hohe Stirn, lange Zöpfe, den gleichen Blick – ohne Zweifel eine frappierende Ähnlichkeit mit dem 16-jährigen Mädchen von heute.

Doch sie soll nicht die Einzige sein, die weiß, wie man aus der Vergangenheit in die Zukunft kommt. Schauspieler Eddie Murphy und Rapper Eminem sind weitere Beispiele. Eine Extrawurst in dieser Kategorie bekommt natürlich der aktuelle russische Präsident Wladimir Putin. Es kursieren zwei Fotos von ihm aus den 1920er- und 1940er-Jahren.

Fast könnten wir froh sein, dass die bildhafte Belichtung nicht schon hunderte Jahre älter ist. Dann hätte bestimmt jeder ein zeitliches Zwillingsgesicht.

Nicht, dass jemand jetzt auf die Idee kommt und sagt: Das sind keine Zukunftsreisenden, sondern sie kommen aus dem Jetzt und statten der Vergangenheit einen Besuch ab. Dass ist aus wissenschaftlichen Gründen nämlich definitiv nicht möglich. rek

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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