Sonderfond für Diakonie
Projekt des Lions Clubs

Unterzeichnung des Grigora-Projekts über 10.000 Euro: Achim Schlager (v. l.), der aktuelle Präsident Lions Club Lahr-Ortenau, Ulrich M. Kipper, der scheidende Präsident, und Annedore Braun, Leiterin der Diakonie Lahr.
  • Unterzeichnung des Grigora-Projekts über 10.000 Euro: Achim Schlager (v. l.), der aktuelle Präsident Lions Club Lahr-Ortenau, Ulrich M. Kipper, der scheidende Präsident, und Annedore Braun, Leiterin der Diakonie Lahr.
  • Foto: Foto: Diakonie
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Lahr (st). Der Lions Club Lahr-Ortenau hat für die Finanzierung eines Projekts der Diakonie Lahr mit der Idee „Art-Wake-Up“ eine neue Form von Fundraising entwickelt. Klassisch werden die Mittel für die Unterstützung sozialer Projekte aus den Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Aktivitäten generiert. Doch seien, so Ulrich M. Kipper, Lions-Präsident des Jahres 2018/19, die klassischen Aktivitäten in die Jahre gekommen. „Ziel war, eine neue Aktion zu schaffen und damit auf eine größere Resonanz zu stoßen als dies mit beispielsweise einem Kuchenverkauf oder einem Bücherflohmarkt möglich ist“, erläutert Kipper. Zudem wollte man nicht erfolgreiche Formate der Clubs der Umgebung imitieren. Dann kam der Gedanke an die „Schlafende Kunst“ auf.

Art-Wake-Up

Viele Bilder befinden sich in vielen Häusern auf dem Speicher oder finden einfach keine Beachtung mehr. Warum also diese nicht als Spenden erhalten und damit anderen Menschen mit deren Verkaufserlös eine Freude machen? Dieser Ansatz wurde in die Tat umgesetzt. Man fragte beim örtlichen Kunstverein an und ebenso im Freundeskreis, wer sich von alten Bildern trennen könnte. In kurzer Zeit hatte man mehr als 200 Kunstwerke. Für alle Bilder wurden Einstiegspreise für die geplante Auktion festgelegt, die meistens zwischen 30 und 50 Euro lagen. Das „erste Art-Wake-Up“ der Lionsgeschichte startete für das Publikum mit einer Vernissage im April in Lahr. Das Erstaunliche an der Ausstellung war im Gegensatz zu einer klassischen Kunstausstellung, dass nicht nur ein Künstler, eine Stilrichtung oder Schaffensperiode gezeigt wurden, sondern beeindruckend war die Vielzahl von Malstilen, Techniken und Künstlern. Die künstlerische Beratung und Betreuung hatte Professor Heinz Kneile übernommen, der an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg lehrte.

Grigora-Projekt

Doch mit Ende der Ausstellung ist die Aktion keineswegs beendet. Auch hier haben sich die Verantwortlichen des Lions Clubs etwas Neues ausgedacht, das „Silent Bidding“, was durch die Möglichkeit einer App bequem ein Mitsteigern um die Bilder weiterhin ermöglicht. Vom Beginn der Auktion bis zum heutigen Tag konnten stattliche Beträge verbucht werden. So konnten der aktuelle Lions-Club-Präsident Achim Schlager und Ulrich M. Kipper, der scheidende Präsident des Clubs, Annedore Braun, Leiterin der Diakonie Lahr, den Erlös von 10.000 Euro unter der Bezeichnung Grigora, aus dem Griechischen mit der Bedeutung schnell, als flexibles Budget für Kleinprojekte. zur Verfügung zu stellen.

Beitrag leisten

„Für manche Menschen ist es ein großes Problem, wenn plötzlich die Waschmaschine defekt ist oder der Kühlschrank kaputt geht“, erläutert Annedore Braun. Diese schnelle Hilfe mit dem Grigora-Sonderfond tritt ein, wenn nach Prüfung der Sozialarbeiter keine zusätzlichen sozialen Zuwendungen möglich sind. Der Höchstbetrag pro Person beträgt maximal 500 Euro. Im Mittelpunkt der Hilfe steht aber auch die Selbstbeteiligung der Klienten, so Braun weiter. Hier greife die Fragestellung „Wie kann ich meinen Beitrag leisten?“ , wenn es sich beispielsweise um die nötige Renovierung der Wohnung handelt oder gar um die Rückzahlung der Leistung im Rahmen der Möglichkeit des Empfängers. Weitere Informationen gibt es bei Annedore Braun, E-Mail: Annedore.Braun@diakonie.ekiba.de und www.art-wake-up.com.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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