"Krea" geht in die dritte Auflage
Aufruf zum Offenburger Kreativ-Wettbewerb

Carmen Lötsch, Fachbereichsleiterin Kultur,  (l.) und Malena Kimmig, Leiterin der Stadtbibliothek Offenburg, rufen zur dritten Ausgabe des Offenburger Kreativ-Wettbewerbs "Krea" auf.
  • Carmen Lötsch, Fachbereichsleiterin Kultur, (l.) und Malena Kimmig, Leiterin der Stadtbibliothek Offenburg, rufen zur dritten Ausgabe des Offenburger Kreativ-Wettbewerbs "Krea" auf.
  • Foto: Christian Kessler/Stadt Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Bei der dritten Ausgabe des Offenburger Kreativ-Wettbewerbes „Krea“ steht die Frage „Was bedeutet persönliche Freiheit für mich?“ im Mittelpunkt. Gerade in Coronavirus-Zeiten lässt sich persönlich erleben, was es bedeutet, wenn die eigene Freiheit eingeschränkt wird. Das erlebt jeder ein wenig anders. Die Stadt Offenburg möchte animieren, die eigene Erfahrung in einer Kurzgeschichte oder einem anderen Text zu verarbeiten und schreibt dazu kurzfristig den Kreativ-Wettbewerb "Krea#3" aus. Das Motto: Alle schreiben mit!

Der Wettbewerb bietet unterschiedliche Aufgabenstellungen und richtet sich an alle Offenburger und Menschen, die Offenburg nahe stehen. Einreichungsschluss ist Sonntag, 3. Mai 2020. Veranstalter ist der Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg in Kooperation mit der Stadtbibliothek.

Der Text soll einen maximalen Umfang von 12.000 Zeichen mit Leerzeichen haben. Das entspricht ungefähr vier Standardseiten im Word-Format. In Ausnahmefällen kann die Geschichte in gut leserlicher Handschrift geschrieben werden.
Teilnehmen können vor allem Einzelpersonen. Willkommen sind aber auch Einreichungen von Gruppen mit maximal fünf Personen - vorausgesetzt wird ein virtuelles Treffen - und natürlich Familien. Hier zählen alle im Haushalt lebenden Personen.

Die Teilnahmebedingungen sowie alle weiteren wichtigen Informationen können hier  abgerufen werden.

Themen zur Auswahl 

Kinder im Grundschulalter von Klasse 1 bis 4 schreiben unter dem Motto „Schule zu Hause?“ Zu Hause bleiben kann ja sehr schön sein, aber manchmal auch ganz ungewohnt. Zu Hause lernen, alleine spielen, ohne die gewohnten Freunde. Was bewegt die Grundschulkinder momentan? Das soll in einem Text, einer Geschichte verarbeitet werden. Kinder dieser Altersgruppe können beispielsweise einen Brief an jemanden schreiben, den man zu zurzeit nicht treffen kann.

Kinder und Jugendliche von Klasse 5 bis 9 haben das Thema „Schulfrei und doch nicht frei“. Gedanken zur Schulschließung, damit verbundene Träume und Wünsche oder Ärgernisse sollen in einen eigenen Text einfließen. Sie können zum Beispiel in einem Märchen, einer Fabel, einem Zeitungsbericht oder in einem Brief festgehalten werden. Diese Vorschläge stellen lediglich Hinweise dar. Das Textgenre ist frei wählbar.

Freiheitsrechte

Jugendliche ab Klasse 10, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende befassen sich mit den Freiheitsrechten. Demokratische Grundrechte dürfen in Deutschland nur im Ausnahmefall einschränkt werden. Das Infektionsschutzgesetz bietet eine solche Ausnahme. Und aktuell leben wir alle mit mehr oder weniger starken Einschränkungen.
Die Jugendlichen sollen sich im weitesten Sinne mit diesem Thema auseinandersetzen. Auch hier ist die Wahl der Mittel frei. Eine fiktive Geschichte ist ebenso denkbar wie ein Erfahrungsbericht.

Für Erwachsene ist das Thema „Europa, Corona, Grenzschließungen“ vorgesehen. Noch vor wenigen Wochen war es unvorstellbar, inzwischen jedoch Realität. Europa schließt die Außen- und sogar die Binnengrenzen. Was bedeutet das für die Zukunft? Wie demokratiefähig werden wir nach Corona sein? In der Geschichte kann zurück oder nach vorne geblickt werden. Die Entwicklung von Vergleichen sind ebenso möglich wie eigene Szenarien.

Erinnerungen werden wach

Weil Menschen mit Kriegs- und/oder Fluchterfahrung einen ganz anderen Zugang zu den aktuellen Ereignissen haben, gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Texte einzureichen unter dem Titel „Erinnerungen werden wach“. Das Erlebte kann etwa in einem Brief, einem Kommentar oder einer fiktiven Geschichte verarbeitet werden. Auch hier soll das Genre besonders gut zu Inhalt und Autor passen.

Den Text bitte im PDF-Format nur per E-Mail an info@stadtbiliothek-offenburg.de einreichen. Ausschließlich handgeschriebene Texte dürfen per Post an die Stadtbibliothek Offenburg, Weingartenstraße 34, 77654 Offenburg, geschickt werden.

Die Bewertung und die Ermittlung der besten Beiträge erfolgt durch eine fachkundige Jury. Auf die Gewinner warten tolle Preise. Die Preisverleihung ist für Herbst 2020 im Salmen geplant. Der genaue Termin wird zeitnah mitgeteilt.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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