Neugestaltung der östlichen Innenstadt dauert im ersten Abschnitt zwölf Monate
Baustart auf Lindenplatz für das "Altstadt-Parkett"

Die Baustelle ist eingerichtet: Alle Geschäfte bleiben während der Bauzeit immer erreichbar. Foto: rek
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Offenburg. Die Bagger sind angerückt, der Bauzaun steht: Der Lindenplatz wird bis zum Frühjahr nächsten Jahres umgestaltet, erhält ein neues Pflaster sowie neue Innenstadt-Möbel. Mit einem Baustellen-Vesper hat die Stadt zusammen mit Gemeinderäten und Anliegern gestern den Baustart eingeläutet. Baubürgermeister Oliver Martini erinnerte daran, dass mit seinem Amtsantritt 2011 noch über Reparaturarbeiten für das östliche Eingangstor zur Offenburger Innenstadt diskutiert worden ist. "Jetzt folgen zwölf Monaten für einen neuen hochwertigen Auftritt", so Martini.

Das ausgewählte Pflaster habe höherere Investitionen zur Folge, sorge aber für ein nachhaltiges Ergebnis, wertete Martini die Diskussion um den Naturstein, der aus Bayern und Schweden geliefert werde und jetzt rund 1,6 Millionen Euro mehr kostet. Mit den großformatigen Steinen könne ein Übergang zu den bereits bestehenden Belägen hergestellt werden. Durch eigens großformatige Steine entsteht so ein Platz auf dem Platz mit barrierefreien Übergängen, kleinstmöglichen Fugen und einem taktilen Blindenleitsystem zur Orientierung.

Zu Stärkung der Aufenthaltsqualität laden auf dem Lindenplatz vier große Holzdecks sowie weitere unterschiedliche Bänke mit und ohne Rückenlehnen zum Ausruhen und Verweilen ein. Neben Fahrradabstellbügeln werden vier unterirdische Abfallbehälter sowie eine digitale Veranstaltungstafel integriert. Für Atmosphäre sorgen Lichtstelen sowie eine Beleuchtung der vorhandenen Linden. Mit den Anliegern gebe es zudem Gespräche über eine Beleuchtung der Gebäude.

Die Umbauarbeiten erfolgen in zwölf Unterbauabschnitten, die zwischen 70 und 700 Quadratmeter groß sind. Alle Geschäfte, Cafés und Dienstleister sind durchgängig erreichbar, betonte Martini, dass dies auch ein Anliegen der Stadt war. Los geht es in der angrenzenden Zunftgasse, dann wandert die Baustelle schrittweise von Osten nach Westen. Die östlichen Abschnitte sollen bis Ende September fertig gepflastert sein, dann beginnt der Umbau in den westlichen Bauabschnitten. Rücksicht genommen wird zudem auf die unterschiedlichen Hauptsaisons der angrenzenden Geschäfte.

Ab Frühjahr 2018 wird die Lange Straße im Abschnitt zwischen Lindenplatz und Gustav-Rée-Anlage zur verkehrsberuhigten Flaniermeile umgestaltet. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich ebenfalls zwölf Monate. Die Neugestaltung der Gustav-Rée-Anlage beginnt dann nach Abschluss der Hochbauarbeiten des neuen Wohn- und Einkaufsquartiers Rée-Carré.

Die Baustelle ist eingerichtet: Alle Geschäfte bleiben während der Bauzeit immer erreichbar. Foto: rek
Der Lindenplatz nach der Sanierung Grafik: Faktorgrün
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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