Bürgerfest für den Kronenplatz
Denkmal von Senator Franz Burda enthüllt

Einweihung des Kronenplatzes: Edith Viertel, ehemalige Sekretärin von Franz Burda, Hubert Burda, Investor Thomas Ganter und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (v. l.)
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Offenburg (gro). Mit einem Bürgerfest wurde am Freitag die Einweihung des Kronenplatzes und des Quartiers Senator-Burda-Park in Offenburg gefeiert. "Der Platz hat relativ schnell eine schöne Gestalt angenommen", lobte Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, die darauf aufmerksam machte, dass er mit seinen 6.500 Quadratmetern größer sei als der Marktplatz. "Im Erneuerungsgebiet Mühlbach mit seinen drei Hektar werden bis zum Jahr 2021 700 neue Wohnungen gebaut", so Schreiner. "In der Kinzigvorstadt ist ein durchgrünter Stadtteil entstanden." Teil dieser Stadtentwicklung ist das Gelände der Burda-Druckerei, das von der "GEMIBAU" gekauft und gemeinsam mit Hurrle Immobilien entwickelt und bebaut wurde. "Der westliche Stadteingang wurde nachhaltig aufgewertet", freute sich Schreiner. Der neue Kronenplatz mit seiner Grünfläche und einem Bestand von alten Bäumen und Neupflanzungen wurde in neun Monaten gebaut und kostete 1,2 Millionen Euro. Die Stadt erhielt 500.000 Euro aus der Städtebauförderung.

Fred Gresens, "GEMIBAU", und Thomas Ganter, Hurrle Immobilien, ließen in einem Interview mit Jess Haberer die Entwicklung des Areals noch einmal Revue passieren. In nur vier Jahren wurde das Areal der alten Burda-Druckerei entwickelt und bebaut mit dem Gesundheitszentrum, dem "B & B-Hotel", einem Parkhaus, dem Helios-Gebäude sowie dem neu eröffneten "BIZZ". 400 Arbeitsplätze wurden in dem neuen Quartier in 33 Gewerbeeinheiten geschaffen. Hinzu kommen 104 Wohnungen. 2019 beginnt der Bau weiterer Wohnungen.

Ehrengast des Bürgerfestes war Verleger Hubert Burda, der aus diesem Anlass dem Quartier "Senator-Burda-Park" eine Büste seines Vaters stiftete. In einem achtminütigen Film erlebten die Gäste der Einweihungsfeier bislang unbekanntes Material aus dem Leben von Senator Franz Burda. "Mein Vater hatte Fantasie", erzählte Hubert Burda in seiner auf badisch gehaltenen, humorvollen Rede. "Ohne Fantasie gibt es keine Unternehmen." Sein Vater habe es geliebt, mit seinen Mitarbeitern über seine Ideen und Projekte zu sprechen. "Ich bin stolz auf dieses neue Offenburg, meine Sorge war immer, was machst Du mit der alten Kronenwiese, wenn die Druckerei dort weggeht", gestand der Verleger. Denn nun steht fest, dass auch der noch am Standort verbliebene Teil der Druckerei in den Norden der Stadt verlegt wird. "Ich hatte nie das Gefühl, es ist mein Privateigentum", betonte Burda. "Ich habe alles immer als Pfand gesehen, das man von der vorgehenden Generation bekommt, um es vermehrt weiterzugeben." Schlusspunkt der Einweihungszeremonie war die Enthüllung der Büste von Senator Franz Burda im Kronenpark. Unter der Platte, mit den Daten des Offenburger Unternehmensgründers, befindet sich nun eine Rolle, die Druckerzeugnisse aus dem Haus Burda enthält.

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