Bürgerstiftung Offenburg verabschiedet Oberbürgermeisterin
Edith Schreiner gibt Ratsvorsitz ab

Vorstandssprecher Armin Fink hält die Abschiedsrede auf die Stiftungsratsvorsitzende.
  • Vorstandssprecher Armin Fink hält die Abschiedsrede auf die Stiftungsratsvorsitzende.
  • Foto: Michael Bode/Stadt Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Oberbürgermeisterin Edith Schreiner wurde als Ratsvorsitzende der Bürgerstiftung St. Andreas verabschiedet.

Zu einer besonderen Versammlung haben sich die Mitglieder der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas am Mittwoch, 28. November, getroffen: Die scheidende Oberbürgermeisterin Edith Schreiner wurde als Stiftungsratsvorsitzende verabschiedet. In ihrer Amtszeit habe die Stiftung wichtige Zeichen für ein menschenwürdiges Miteinander, für Toleranz und Vielfalt gesetzt, so Schreiner.

Vorstandssprecher Armin Fink nannte die Tätigkeit als Ratsvorsitzende „das schönste Ehrenamt, das diese Stadt zu vergeben hat“: OB Schreiner habe ihre Aufgabe „engagiert, mit Umsicht und großem Einfühlungsvermögen“ erfüllt, dabei den Beteiligten den „notwendigen Gestaltungsspielraum“ gelassen. In dieser Zeit konnten 90 neue Stifter gewonnen und das Stiftungsvermögen von 2,4 auf 4,2 Millionen Euro vergrößert werden, das sei „ein lukrativer Zahlendreher“.

Tatkräftige Stifterin

Fink sprach den Wunsch aus, dass Schreiner auch als OB a. D. „im Herzen tatkräftige Stifterin“ bleibe. Diese wiederum erklärte: „Die Bürgerstiftung passt zu Offenburg.“ Sie sei mit ihren Anliegen „immer auf offene Ohren gestoßen“. In den acht Förderperioden ihrer Amtszeit konnten 220 Projekte mit 1,4 Millionen Euro unterstützt werden. Sie habe die Stiftung als Baby übernommen und daraus „einen flotten Teenager“ gemacht. Die Aufgabe ihres Nachfolgers werde sein, ihn zur „gesettelten Persönlichkeit“ zu entwickeln.

Ihr Dank galt den Stiftern sowie den Mitgliedern der Geschäftsführung und des Vorstands. Gerade den Herausforderungen in der Niedrigzinsphase sei mit fantasievollen und zugleich soliden Lösungen begegnet worden.

Sozialfonds gewinnt an Bedeutung

Bernhard Schneider ging als Geschäftsführer besonders auf den Sozialfonds der Stiftung ein, der zunehmend an Bedeutung gewinne. Vor allem alleinerziehenden Frauen und Renter, die sich „durchwursteln“ müssten, komme die unbürokratische Hilfe zugute.

Professionell und intensiv umrahmt wurde die Sitzung von den ausgezeichneten Musikern Annalena Litterst (begleitet von Marjana Plotkina), Franziska Armbruster und Michael Merlin. Riesenbeifall.

Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas

  • 15 Gründungsstifter und 136 Bürger
  • gegründet beim Neujahrsempfang 2001
  • Ursprung St.-Andreas-Hospital-Stiftung um 1300

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