Abrissarbeiten für Rée-Carré
Nach Tiefgarage folgen Teile der Stadthalle

Offenburg (st). Offensichtlich schreiten die Arbeiten an Offenburgs neuem Einkaufsquartier Rée-Carré voran und eröffnet den Passanten neue Sichtmöglichkeiten auf die Stadt. Die Stadt Offenburg hat der OFB nicht nur die Genehmigung für die Abbrucharbeiten der Tiefgarage erteilt, sondern auch für Teile der Stadthalle.

Zunächst erfolgt der Abriss der Tiefgarage, ein Teil der Substanz wird dabei erhalten bleiben. Insgesamt wird die Kapazität von 330 auf 425 Stellplätze aufgestockt, die größtenteils der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werden. Die Eröffnung der Garage erfolgt mit der Einweihung des Rée-Carré Ende 2019. Die neue Ein- und Ausfahrtsrampe wird dann auf der Ostseite des Quartiers sein.

Der Teilabbruch der Stadthalle steht ebenfalls bevor. "Der Portikus und die Türme des markanten Osttrakts bleiben erhalten. Hierzu sind sehr aufwendige planerische und bautechnische Maßnahmen erforderlich. Wir wissen, wie sehr der Offenburger Bevölkerung die Stadthalle am Herzen liegt. Der Neubau wird das Gebäude daher modern interpretieren und dabei den erhaltenen stadtbildprägenden Teil gekonnt inszenieren", sagt Thomas Reidel, Projektleiter der OFB, zu den besonderen Herausforderungen bei diesem Bauteil. In der Stadthalle werden Büros, Gastronomieangebote mit Außenbestuhlung und Einzelhandelsgeschäfte beheimatet sein. Neben einem attraktiven Platz entstehen zudem fünf weitere Gebäudekomplexe nach den Plänen von Kramm + Strigl Architekten. Insgesamt sollen im Rée-Carré ungefähr 30 Geschäftseinheiten und 22 Mietwohnungen geschaffen werden.

Im März ist ebenfalls mit der Genehmigung zum Hochbau des Rée-Carrés zu rechnen. Die Erdarbeiten und die Sicherung der Baugrube werden zeitnah starten. Durch die anstehenden Maßnahmen wird keine Beeinträchtigung der Anwohner zu erwarten sein. Der Baustellenverkehr läuft weiterhin über die Gustav-Rée-Anlage.

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