Über zukünftige Nutzung
Tag der offenen Tür im Canvas 22 gut besucht

Die Besucher konnten sich nicht nur informieren, sondern sich auch selbst mit ihren Ideen einbringen.  | Foto: Foto: mak
  • Die Besucher konnten sich nicht nur informieren, sondern sich auch selbst mit ihren Ideen einbringen.
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Offenburg (mak). Der Andrang war groß. Am gestrigen Samstag hat die Stadt Offenburg zu einem Tag der offenen Tür im Canvas 22 auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs geladen.

In entspannter Atmosphäre konnten die Besucher sich über den aktuellen Stand der Planungen informieren, sich selbst einbringen und mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung bei kühlen Getränken ins Gespräch kommen.
"Das Canvas 22 ist der Kern der Quartiersentwicklung zu einem Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum", erklärte Kulturchefin Carmen Lötsch. Im kommenden Jahr soll dann ein konkretes Nutzungskonzept für das neue Zentrum in dem ehemaligen Schlachthofgebäude entstehen.

Der Tag der offenen Tür solle auch noch einmal genutzt werden, um Anregungen, Ideen und Vorschläge der Bürger mitzunehmen. Die konnten ihre Gedanken zu den Bereichen Jugend, Gastronomie, Wirtschaft und Kultur auf Klebezettel schreiben und auf die entsprechende Themenwand kleben. "Momentan sind wir in der Planung, wie das historische Gebäude thematische aufgeteilt wird", so Lötsch. Das Projektbegleitgremium versucht die unterschiedlichen Bereiche – Jugend, Gastronomie, Wirtschaft und Kultur – zu einem sinnvollen Gesamtbild zusammenzuführen.

Das aus dem Ideenwettbewerb im Jahr 2020 hervorgegangene Konzept für das Quartier um den ehemaligen Schlachthof wurde inzwischen überarbeitet und das Ergebnis wurde interessierten Besuchern ebenfalls vorgestellt. Der Führung von Daniel Ebneth, Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Baurecht bei der Stadt Offenburg, durch Schlachthof und über das Areal schlossen sich etliche Interessierte an. Trotz der starken Sanierungsbedürftigkeit sei das Gebäude in einem erstaunlich guten Zustand. "Insgesamt haben wir eine gute Bausubstanz", so Ebneth. Er erklärte auch, dass die Halle des Schlachthofs erhalten bleiben solle. Für die Kreativwirtschaft wie Start-ups ist das Areal neben dem historischen Bauwerk vorgesehen. Dort sollen Gebäude-Cluster entstehen. "Die Nachfrage danach ist hoch", erklärte Ebneth.

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