Lange Schlange vor Impfstützpunkt
Wartende müssen Geduld mitbringen

Schon um kurz nach 15 Uhr reichte die Schlange für einen Termin im Impfstützpunkt in der Messe Offenburg bis kurz vor die Oberrheinhalle.
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Offenburg (gro). Geduld mussten alle, die sich am Montag, 22. November, ab 15 Uhr im Impfstützpunkt an der Messe Offenburg impfen lassen wollten, mitbringen. Schon um kurz nach 15 Uhr reichte die Schlange vom Eingang der Messehalle 4, in der sich sechs Impfstraßen befinden, bis an die Oberrheinhalle. 

Pünktlich um 15 Uhr hatte der Impfstützpunkt seine Pforten geöffnet, kurz danach war Diana Kohlmann, Projektleiterin Impfen im Ortenaukreis, klar, dass nicht alle, die anstehen, auch tatsächlich die ersehnte Spritze erhalten werden. "Wir haben Zettel von eins bis 400 drucken lassen und verteilen diese nun", erklärte Kohlmann. "Ich hoffe, dass die Akzeptanz jetzt größer ist als um 20 Uhr, wenn die Menschen erst dann erfahren, dass sie nicht mehr an die Reihe kommen." Denn pro Tag können in der Messe 400 Impfungen vorgenommen werden. "Wir können die Kapazitäten nicht einfach hochfahren", so Kohlmann. Denn auch die Mobilen Teams im Kreis würden Impfstoff benötigen.

Impfwillige aus dem ganzen Kreis

Die Wartenden kamen von überall aus dem Ortenaukreis. "Ich werde das erste Mal geimpft", verrät eine junge Frau. Sie habe als genesen gegolten, aber nun wolle sie sich impfen lassen. Aus Wolfach ist ein älteres Ehepaar nach Offenburg gekommen, um sich eine Auffrischung mit einer dritten Impfung zu holen. "Bei unserem Hausarzt sind erst wieder im Februar Termine frei", sagt der Mann, der sich - trotz der langen Wartezeit - freut, dass es das Angebot gibt. 

"Ich komme zur Erstimpfung", so ein junger Mann aus Offenburg. Eigentlich habe er sich gar nicht impfen lassen wollen, doch nun gehe es nicht anders. "Ich fühle mich gezwungen", sagt er. Während die Letzten in der Schlange noch gar nicht so lange anstehen, haben die auf den vorderen Plätzen schon einige Zeit hinter sich. "Die Ersten waren wohl schon um 12 Uhr da", berichtet Diana Kohlmann. 

Landes-IT fehlt noch

Der Ablauf ähnelt dem in den ehemaligen Impfzentren. Die Menschen müssen ihre Daten angeben, werden aufgeklärt und kommen dann zum Impfen. Danach müssen sie sich noch eine Weile zur Sicherheit in einem Wartebereich ausruhen. Zur Verfügung stehen im Augenblick der Impfstoff von Biontech und Moderna. Ein kleines Problem stellt die IT da. Noch hat das Land nicht die erforderlichen Computer geliefert. "Ab dem 27. November soll es losgehen", so Kohlmann. In Offenburg hilft man sich mit den Geräten, die noch im Bestand durch die Mobilen Impfteams sind. "Allerdings bauen wir die jeden Tag auf und wieder ab", erklärt Diana Kohlmann. Denn am Morgen würden die Mobilen Impfteams die Computer benötigen. 

Der Kreis-Impfstützpunkt in der Messe Offenburg, Halle 4, Schutterwälder Straße 3, ist täglich von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Termine werden keine vergeben. Impfungen sind ab zwölf Jahren möglich, Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren benötigen die Einwilligung beider Elternteile. Mitzubringen sind der Impfpass, falls vorhanden eine Krankenversicherungskarte. Wo es noch Impfangebote gibt, findet sich hier.

Kein Impfen in der Freihof-Halle

In Offenburg wird es kein weiteres stationäres Impfangebot mehr geben. Die Stadt teilte mit, dass durch den Impfstützpunkt in der Messe, der für Dienstag, 23. November, angekündigte Impftermin in der Freihof-Halle in Waltersweier entfalle.

Schon um kurz nach 15 Uhr reichte die Schlange für einen Termin im Impfstützpunkt in der Messe Offenburg bis kurz vor die Oberrheinhalle.
Wer eine Impfung wollte, der musste Geduld mitbringen.
Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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