So wird Trinkwasser nicht knapp
Zusammenarbeit mit Zweckverband Kleine Kinzig besiegelt

Vertragsunterzeichnung zur Sicherung des Trinkwassers: Thorsten Erny (v. l.), Bürgermeister Gengenbach, Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens, Bernd Bruder, Bürgermeister Ohlsbach, und Markus Vollmer, Bürgermeister Ortenberg
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Offenburg (gro). Noch gibt es genug Trinkwasser in Offenburg. Doch angesichts des Klimawandels sorgt die Stadt vor und schließt sich mit der Offenburger Wasserversorgung GmbH (OWV) an den Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig (ZWKK) an. Dabei ist die Stadt nicht alleine, auch der Zweckverband Wassergewinnung und -aufbereitung Ortenberg-Ohlsbach sowie die Stadt Gengenbach werden künftig zu ihrem eigenen Trinkwasser zusätzlich welches aus dem Schwarzwald beziehen. Die Gemeinde Berghaupten wird sich voraussichtlich im Mai anschließen. Davon profitieren ebenfalls die Gemeinden Schutterwald und Hohberg, die teilversorgt durch die OWV werden.

20 Kilometer Leitung

Bereits 2016 hatte sich der Offenburger Gemeinderat für den Bau der Leitung ausgesprochen, deshalb war die Stadt Offenburg 2017 dem ZWKK beigetreten. Damit das Wasser bis nach Offenburg fließen kann, muss eine Trinkwasserleitung von rund 20 Kilometern Länge gebaut werden. Rund 14,25 Millionen wird das Projekt kosten.

Diese Trinkwasserleitung führt über die Gemarkungen der Kommunen Ortenberg, Ohlsbach, Gengenbach, Berghaupten, Biberach und Zell am Harmersbach, mit denen Offenburg seit Beginn des Projekts in engem Kontakt steht. So wurde bereits im vergangenen Jahr ein Teilstück von 1.000 Metern Länge im neuen Gewerbegebiet Gengenbach gebaut. Gegenwärtig laufen die Planungen, im Zuge des Ausbaus der B33 bei Gengenbach ein weiteres Teilstück der Leitungen von rund 2.000 Metern Länge vor dem Straßenbau zu realisieren.

Planfeststellung beginnt

Im Rahmen der Vertragsunterzeichung für den Anschluss des Zweckverbands Wassergewinnung und -aufbereitung Ortenberg-Ohlsbach und der Stadt Gengenbach erläuterte Alex Müller, Betriebsleiter der Technischen Betriebe Offenburg, dass die Planung der Trassen weitestgehend abgeschlossen sei. Mit allen Trägern öffentlicher Belange seien Lösungen für den Verlauf gefunden worden. "Der nächste Schritt ist die Planfeststellung", so Müller. Mit dem Bau der Leitung soll bereits im nächsten Jahr begonnen werden.

2021 soll die neue Trinkwasserleitung fertiggestellt und in Betrieb genommen sein. "Das Wasser der Kleinen Kinzig ist in der Qualität dem Offenburger Wasser sehr ähnlich, sogar etwas besser", so Klaus Rhode von der OWV.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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