Eindämmung der Corona-Pandemie
Meiko sichert Notfallzentren-Versorgung

Reinigungs- und Desinfektionsgeräte von Meiko helfen dabei die Infektionskette zu unterbrechen.
  • Reinigungs- und Desinfektionsgeräte von Meiko helfen dabei die Infektionskette zu unterbrechen.
  • Foto: Meiko
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Offenburg (st). Weltweit rüsten sich medizinische Einrichtungen, um steigende Patientenzahlen zu bewältigen oder sich für zunehmende Fallzahlen zu wappnen. Bestehende Krankenhäuser bauen hierfür ihre Kapazitäten sowie Isolierzimmer und Intensivstationen aus. Oftmals werden in nur wenigen Tagen neue Notfallkrankenhäuser gebaut oder Messen, Hotels und sonstige Einrichtungen zu Behelfskrankenhäuser umfunktioniert.

Reinigungs- und Desinfektionstechnik als wichtiges Puzzleteil

Damit diese Einrichtungen ihren Betrieb schnellstmöglich aufnehmen können, muss die Ausstattung innerhalb kürzester Zeit gestellt werden. Dazu gehören auch Reinigungs- und Desinfektionsgeräte von Meiko, da diese maßgeblich daran beteiligt sind, die Infektionskette zu unterbrechen, und somit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten. „Wir sind inmitten der systemrelevanten Lieferketten. Meiko ist seit über 90 Jahren im Bereich der Hygiene, besonders in Krankenhäusern, eine feste Größe“, sagt Meiko-Geschäftsführer Dr.-Ing. Stefan Scheringer.

Die Relevanz dieser Produkte und von Hygiene allgemein rückt gerade aktuell noch stärker in das Bewusstsein. Das spürt auch Meiko. „Zusätzlich zum normalen Auftragsgeschäft produzieren und liefern wir derzeit schwerpunktmäßig Reinigungs- und Desinfektionsgeräte für Corona-Notfallzentren weltweit – ob Italien, Russland, Dubai, Australien oder Mexiko“, so Sebastian Hainz, Leiter Vertrieb und Marketing bei Meiko. „Wir gehen davon aus, dass sich dies weiter fortsetzen wird. Ein entscheidender Faktor hierbei und damit auch zur Eindämmung der Pandemie ist jedoch die Zeit.“

Schnelle Lieferfähigkeit

„Die Meiko-Produktion, insbesondere der Fertigungsbereich der Medizinprodukte, verfügt über mehrere Fertigungslinien, die auch Kapazitätsspitzen sehr gut abdecken können. Durch unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es uns möglich, auch aus anderen Fertigungsbereichen kurzfristig zusätzliche Kapazitäten in diese Fertigungslinien zu bringen und bei Bedarf Zusatzschichten einzuplanen“, so Christoph Homburger, Leiter Produktion Meiko-Gruppe.

Dies ermögliche trotz der hochvarianten Anforderung an unterschiedliche Länder- beziehungsweise Kundenausführungen sehr kurze Fertigungs- und Lieferzeiten. „Derzeit läuft die Medizinprodukte-Fertigung in Offenburg auf Hochtouren und verzeichnet dank einer klugen Beschaffungspolitik unseres Einkaufs sowie einer zuverlässigen internen Teilversorgung keinerlei Störungen seitens der Materialversorgung, was in dieser Situation besonders hilfreich ist“, so Christoph Homburger weiter.

Damit möchte Meiko sicherstellen, dass der tägliche Betrieb in den Notfallzentren während der Pandemie hygienisch sicher bleibt und selbst im Störfall nicht eingeschränkt wird. „Wir sind weltweit in der Lage, dringende Servicearbeiten in Krankenhäusern, Ambulanzen und Pflegeheimen durchführen zu können oder diese mit unserer Technik zu versorgen. Dort, wo Schwersterkrankte und ältere Menschen sind, ist Hygienesicherheit lebensnotwendig“, so Sebastian Hainz.

Zertifizierte Hygienesicherheit

„Hinzu kommt, dass Krankenhäuser und Rehakliniken auch den größten Anteil an unseren Kunden im Bereich Geschirrspüler weltweit stellen. Sie kennen uns als Hygienespezialisten für die Bettpfannen- und Urinflaschenreinigung und setzen auch bei der Geschirreinigung in der Krankenhausküche und ihren Kantinen auf unsere Kompetenz“, so Stefan Scheringer.

Dass die Technik von Meiko höchst wirksam gegen das neuartige Coronavirus ist, kann das Unternehmen seinen Kunden bereits seit Anfang des Jahres bestätigen. Das unabhängige, akkreditierte Prüflaboratorium HygCen Germany GmbH in Schwerin erstellte hierzu ein Zertifikat. In dem Gutachten wurden Temperatur, Mechanik und Einsatz von Chemie in den Meiko-Geräten mit den bekannten Eigenschaften der Coronaviren abgeglichen.

„Wir fühlen uns den Menschen, unseren Kunden, Partnern und unseren eigenen Mitarbeitern gegenüber verpflichtet. Das entspricht dem Stiftungsgedanken und unserer Wertekultur“, sagt Stefan Scheringer. Daher wurden zusätzlich auch Maßnahmen zum Schutz der Meiko-Belegschaft eingeführt. Neben ausgesetzter Reisetätigkeit und Hygiene- sowie Verhaltensregeln soll auch eine räumliche Entzerrung der Mitarbeiter dazu führen, Social Distancing weltweit konsequent umzusetzen und damit das Coronavirus weiter einzudämmen.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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