Angedacht: Antke Wollersen
Ein Zugang zu dem Kostbaren im Herzen

Antke Wollersen

Offiziell ist die Weihnachtszeit seit ein paar Tagen zu Ende. Der Alltag 2022 hat angefangen. Die Schule beginnt. Dieses Jahr liegt noch fast unberührt vor uns – wie verheißungsvoll. Es gibt noch Lücken in unseren Kalendern. Das Hamsterrad hat uns noch nicht voll erwischt. Es gibt gute Vorsätze aus den Rauhnächten oder der Silvesternacht.

Das Wünschendürfen und die Sehnsucht sind nicht vorbei

Was haben Sie sich vorgenommen? Was soll im neuen Jahr anders werden? Was bleiben? Was wünschen Sie sich?

Ja, ich weiß: Weihnachten ist vorbei. Aber das Wünschendürfen und die Sehnsucht sind nicht vorbei. Erfahrungen von Kälte, Flucht und Dunkelheit sind noch da – aber auch die von Licht, Trost und Liebe. Gott will in unserem Alltag Mensch werden, er will uns auch 2022 begleiten. Wenn wir uns doch in der Geschäftigkeit erinnern könnten an das Licht in unseren Herzen, an den tiefen Frieden, der sich manchmal unverhofft in Glücksmomenten ausbreitet. Wenn wir nur im Kontakt mit uns selber blieben, um so anderen Menschen in der Tiefe begegnen zu können.

Was hilft Ihnen, bei sich zu bleiben? Was hilft Ihnen, den Alltag immer wieder zu unterbrechen? Wie bewahren Sie sich vor dem Trott?

Die Heiligen Drei Könige aus der Bibel haben vielleicht etwas, das uns helfen könnte: Sie kommen mit Sehnsucht, Entdeckergeist und Durchhaltevermögen. Sie vertrauen dem Stern und ihrem Bauchgefühl. Sie hüten und schenken etwas Kostbares (Gold), etwas für die Sinne (Weihrauch) und etwas Heilendes (Myrrhe).

Ich möchte mir für das noch junge Jahr einen Zugang zu dem Kostbaren in meinem Herzen bewahren – vielleicht erinnert mich mein neuer Badeenten-Schlüsselanhänger an wohltuende Auszeiten am Meer? Ich will mir immer wieder mit allen Sinnen etwas Gutes tun – eine Bodylotion nach dem Duschen dauert nur fünf Minuten! Ich werde Verletzungen ernstnehmen und versorgen – mit Selbstmitgefühl und Empathie. Was nehmen Sie sich vor? Was sind Ihr Gold, Ihr Weihrauch, Ihre Myrrhe?

Ich wünsche Ihnen die Schätze der Heiligen Drei Könige für das noch junge Jahr 2022.
Antke Wollersen, Telefonseelsorge Mittelbaden

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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