Krebs und was dann?

Regina Stein, Organisatorin des Informationstages
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Zum vierten Mal wird am Sonntag, 19. April, unter dem Motto „Ein Tabuthema an einem ungewöhnlichen Ort“ die Frage
„Krebs und was dann?“ in der Feldscheune in Kehl gestellt. Gemeinsam mit
dem Onkologischen Zentrum des Ortenau Klinikums Offenburg bietet der
Förderverein Feldscheune einen Informationstag.
Stadtanzeiger-Redakteurin Christina Großheim sprach mit Organisatorin
Regina Stein.

Wie kam es zur Schirmherrschaft von Roland Ries?
Die auf die Behandlung von Krebspatienten spezialisierten Einrichtungen,
Onkologisches Zentrum Ortenau Klinikum (OZO) und das Centre Paul Strauss
in Straßburg, wollen in Zukunft stärker kooperieren, um die
Krebstherapien und die Patientenversorgung zu optimieren. Bei der
jüngsten Sitzung des Eurodistriktrates wurde eine entsprechende
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Roland Ries ist nicht nur der
Straßburger Oberbürgermeister, sondern auch der Präsident des
Eurodistriktes. Da lag es für mich nahe, ihn zu fragen, und er hat gerne
zugestimmt.

Welche Schwerpunkte setzt der Krebstag in diesem Jahr?
Unser Augenmerk liegt ganz klar auf den neuen Entwicklungen und
Behandlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des Immunsystems.

Welcher Vortrag ist für Sie der wichtigste?
Da ich jetzt schon zum dritten Mal mit der Diagnose Krebs konfrontiert
wurde, sind für mich drei Vorträge besonders wichtig: Das Referat von
Chefarzt Prof. Dr. Laubenberger von der Radiologie, der sich mit
moderner bildgebender Diagnostik einschließlich PET-Untersuchung
beschäftigt. Ich werde mich auch über die neuen Möglichkeiten der
sterotaktischen Strahlentherapie, die Prof. Dr. Momm erläutert,
beschäftigen, und natürlich höre ich mir den Vortrag des Leiters des
Onkologischen Zentrums, Dr. Andreas Jakob an, der die neuen
Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des
Immunsystems darstellt.

Dies ist der vierte Krebstag, wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Onkologischen Zentrum?
Sie klappt einfach hevorragend. Wir haben große Kapazitäten von Professoren
und Oberärzten vor Ort. Bislang waren alle vom Krebstag sehr angetan.
Mein besonderer Dank gilt Dr. Andreas Jakob, der von Anfang an ein
offenes Ohr für uns hatte.

Wie viele Besucher kamen in den vergangenen Jahren und mit wie vielen rechnen Sie in diesem Jahr?
Eine genaue Zahl zu nennen, ist schwierig, denn für den Krebstag muss man
sich nicht anmelden. Man kann spontan beschließen, ihn zu besuchen. Der
Trend ist: Es kommen von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher. Die Besucher
schätzen die Qualität der Vorträge und die besondere Atmosphäre bei
uns.  Es gibt wohl keine vergleichbare Veranstaltung in der Region, die
so viele Zuhörer hat.

Autor: Christina Großheim

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