Leichte Sommertorten
Süße Sünden sind auch an heißen Tagen möglich

Kuchen im Sommer? Natürlich, wenn er so leicht ist wie diese Joghurtschnitte.
  • Kuchen im Sommer? Natürlich, wenn er so leicht ist wie diese Joghurtschnitte.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Ortenau (gro). Leicht und locker, kühl und am liebsten mit Obst – so müssen Kuchen und Torten im Sommer sein. Das bedeutet, keine schwere Buttercreme, sondern frische Varianten mit Quark, Joghurt oder Mascarpone als Füllung. Als Boden dienen leichter Biskuit oder ein schneller Mürbeteigboden. Es gibt aber auch Varianten, bei denen ganz auf den Backofen verzichtet werden kann wie bei Cheesecake nach amerikanischem Vorbild.

Ob Sommer oder Winter, Biskuitteig ist oftmals die Grundlage einer Torte. Der luftige Teig besteht aus Ei, Zucker und wenig Mehl. Dabei wird das Eiweiß aufgeschlagen und per Hand untergehoben. Beim Backen geht der Teig dann auf. Aus ihm werden die Tortenböden für die einzelnen Schichten gemacht, auf einem Bachblech gebacken ist er die Basis für mit Obst und leichter Creme gefüllte Rollen.

Tartes aus Mürbeteig

Schnelle Tartes bestehen aus einem Mürbeteig. Die Zutaten müssen kalt verarbeitet werden, deshalb sollte man die Hände während der warmen Jahreszeit vorher ins kalte Wasser halten. Wenn Butter, Eier und Mehl zu einem geschmeidigen Teig verknetet wurden, dann muss dieser erst einmal im Kühlschrank ruhen.

Am schnellsten und einfachsten geht ein Rührteig: Grundzutaten sind Butter, Eier, Zucker, etwas Milch und Mehl und ein Backtreibmittel. Wer Muffins liebt, der weiß, dass auch mit Buttermilch dieser Teig gut gelingt. Diese Variante schmeckt im Sommer dann ein wenig frischer.

Buttercreme fällt aus

Schwere Buttercreme ist im Augenblick nicht gefragt, stattdessen finden Torten und Kuchen, die mit Sahne, Quark und Joghurt gefüllt werden, reißenden Absatz. Auch Frischkäse, Ricotta oder Mascarpone kommen zum Einsatz. Für die notwendige Stabilität sorgen – je nachdem wie hoch der Aufbau werden soll – Sahnesteif oder Gelatine. Dabei sollte jedem klar sein: Diese Cremes halten nur ein bis zwei Tage und die liebevoll zubereiteten Kuchen und Torten sollten vor dem Servieren im Kühlschrank stehen.

Nie gibt es eine größere Auswahl an Obst als im Sommer: Die Palette reicht von den unterschiedlichsten Beerensorten über Kirschen, Pflaumen und anderes Steinobst. Damit lassen sich fruchtige, leichte Kuchen zaubern. Die einfachste Variante ist Obstkuchen, bei dem ein Boden einfach mit frischem Obst belegt wird. Ein Tortenguss hält alles zusammen. Für zusätzlichen Geschmack sorgt eine leichte Puddingcreme zwischen Obst und Tortenboden.

Obst macht den Kuchen frisch

Gerade Beeren lassen sich sehr gut mit Rührteig kombinieren. Ob Brombeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren – einfach in den fertigen Teig rühren und mitbacken. Beim Rührteig gilt, wenn einmal Backpulver zugegeben wurde, dann sollte schnell gearbeitet werden.

Wer gar keine Lust hat, seinen Backofen anzumachen, der muss trotzdem nicht auf die süße Begleitung zum Nachmittagskaffee verzichten. Denn es gibt auch Kuchen ohne Backen. Basis ist dabei ein Keksboden – dabei kann sich jeder seine Lieblingssorte aussuchen. Beliebt sind klassische Butterkekse, aber auch amerikanische Cookies, Löffelbiskuit oder Puffreis können verwendet werden. Das Gebäck wird fein zerkrümelt und mit flüssiger Butter oder Schokolade vermischt. Die Mischung wird in die Kuchenform gedrückt und glatt gestrichen. Anschließend kommt die Küchenform in den Kühlschrank.

Torten ohne Backen

Im nächsten Schritt wird die Creme zubereitet: Am bekanntesten sind Cheesecakes, die mit Frischkäse gemacht werden. Im Unterschied zum deutschen Käsekuchen, bei dem die Quarkmasse auch gebacken wird. Anstelle von Frischkäse bieten sich ebenfalls Quark, Joghurt, Mascarpone, Ricotta, Sahne und Pudding an. Für einen frischen Geschmack sorgen Limetten- oder Zitronensaft, aber auch Buttermilch. Vor dem Servieren kommen diese Kuchen statt in den Backofen in den Kühlschrank.

In die Kategorie der Kuchen ohne zu backen, fällt auch der in Deutschland beliebte Kalte Hund. Diese Leckerei, der kaum ein Schokofan widerstehen kann, besteht aus Butterkeksen und einer Kakao-Kokosfett-Creme. Alles wird in einer Kastenform aufgeschichtet und gut durchgekühlt. Wer Kokosfett nicht mag, der sucht nach einem Rezept mit Kuvertüre und Sahne. Die Wurzeln dieser Leckerei, die sofort auf die Hüften geht, liegt in den Wirtschaftswunderjahren, als ein Kekshersteller das Rezept erfand, um den Absatz zu steigern.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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