Fußnote, die Glosse im Guller
Bahn kontra Auto

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Beispielsweise kann er spontan fünf Gründe nennen, die gegen das Auto als Transportmittel sprechen. Diese Erkenntnis kam mir, als ich auf dem Weg nach Frankfurt im Stau stand.

Fünf Gründe gegen das Autofahren

1. Das Fahren auf der Autobahn ist unberechenbar. Baustellen, Pannen und viele andere Vorfälle können den Verkehr zum Erliegen bringen. Dann steckt man plötzlich irgendwo fest und vergeudet seine Lebenszeit.
2. Selbst ein gut gewartetes Auto kann unvermittelt den Dienst verweigern. Dann steht man auf dem Pannenstreifen und muss mitunter sehr lange auf Hilfe warten.
3. Wer kein Vesper dabei hat, kann sich schnell und praktisch in einer Autobahnraststätte versorgen. Dort ist das Essen zwar teuer, dafür aber auch oft nicht besonders lecker. Ausnahme ist natürlich die Genussregion Ortenau. Dort kehre ich auf der A5 aber nie ein, weil ich ja gleich zu Hause bin.
4. Einige Parkplätze sind mit kostenfreien Toiletten ausgestattet. Wer sie nutzen möchte, sollte sicherheitshalber eine Großpackung Taschentücher, Desinfektionsspray und eine Nasenklammer mitführen.
5. Trotz der Ablenkungsmöglichkeiten der Audiotechnik kann es ganz schön ätzend sein, so ganz alleine im Auto zu sitzen.
Als ich kurz darauf nach Berlin musste, nutzte ich den Zug. Unterwegs fielen mir ebenfalls fünf Gründe ein, die gegen dieses Transportmittel sprechen.

Fünf Gründe gegen das Zugfahren

1. Der Schienenverkehr ist unberechenbar. Baustellen, Pannen und viele andere Vorfälle können den Verkehr zum Erliegen bringen. Dann steckt man irgendwo fest und vergeudet seine Lebenszeit.
2. Selbst Züge können unvermittelt den Dienst verweigern. Dann steht man auf dem Abstellgleis und muss mitunter sehr lange auf Hilfe warten.
3. Wer kein Vesper dabei hat, kann sich schnell und praktisch im Bordrestaurant versorgen. Dort ist das Essen zwar teuer, dafür aber oft auch nicht besonders lecker. Ausnahme ist natürlich die Genussregion Ortenau. Da nutze ich aber nie das Bordrestaurant, weil ich ja gleich zu Hause bin.
4. Züge sind mit kostenfreien Toiletten ausgestattet. Wer sie nutzen möchte, sollte sicherheitshalber eine Großpackung Taschentücher, Desinfektionsspray und eine Nasenklammer mitführen.
5. Gerade wegen diverser Audiotechnik kann es ganz schön ätzend sein, wenn man nicht alleine im Abteil sitzt.
Anne-Marie Glaser

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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