Versorgung durch Caterer
Kitas und Schulen mit CO2-Sensoren ausgerüstet

Oberbürgermeister Klaus Muttach und Konrektorin Sabine Riehle in einem Klassenraum während der Notbetreuung. Ein Timer erinnert alle zwanzig Minuten an das regelmäßige Lüften, die CO2-Ampel misst parallel die Raumlufthygiene (beides Bildmitte).
  • Oberbürgermeister Klaus Muttach und Konrektorin Sabine Riehle in einem Klassenraum während der Notbetreuung. Ein Timer erinnert alle zwanzig Minuten an das regelmäßige Lüften, die CO2-Ampel misst parallel die Raumlufthygiene (beides Bildmitte).
  • Foto: Stadt Achern
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Achern (st). Die Stadtverwaltung Achern will dem Schutz der Gesundheit der Kinder in den städtischen Einrichtungen „Bausteine“ hinzufügen. So wurden bereits jetzt für den Schulbetrieb in der Notbetreuung die Räumlichkeiten mit CO2-Sensoren ausgestattet. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass Raumlüften die effektivste Maßnahme zur Herstellung einer guten Raumluft darstellt. Alle 20 Minuten werden deshalb die Klassenräume und Fachräume „stoßgelüftet“. Darüber hinaus unterstützen CO2-Sensoren, damit bei Verminderung des Sauerstoffgehaltes rechtzeitig gewarnt wird und dann zusätzlich bedarfsgerecht wieder gelüftet wird.

Aufgenommen hat die Stadtverwaltung Hinweise von Kindergartenleiterinnen und Schulleitungen mit Blick auf das regelmäßige Händewaschen der Kinder maximal verträgliche Seife einzusetzen. „Schon jetzt haben wir in Kindergärten und Schulen Seife im Einsatz, die nach einem dermatologischen Gutachten besonders verträglich und eigentlich für den besonders sensiblen medizinischen Bereich und Kurbereich gedacht ist. Trotzdem werden wir qualitativ noch eine Steigerung herbeiführen und dafür die Gewähr haben, dass gerade mit Blick auf Allergiker keine Duft- oder Hilfsstoffe enthalten sind. Die Gesundheit der Kinder rechtfertigt diesen finanziellen Mehraufwand in jedem Fall“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach.

135 Kinder in Notbetreuung

In allen Schulen wird die Regelbetreuung für die Klassen 1 bis 7 angeboten. Allerdings gibt es keinen Präsenzunterricht, sondern Betreuung und Unterstützung des erteilten Fernunterrichts. Damit sind die Schüler in der Notbetreuung den Kindern gleichgestellt, die zu Hause am Fernunterricht teilnehmen, so Muttach. „Mir ist bewusst, dass für die Kinder und die gesamte Familie die Pandemie erhebliche Belastungen bringt. Aus vielen Gesprächen kenne ich die Sorgen und Nöte, Kinderbetreuung und Berufstätigkeit vereinbaren zu können, Kinder beim Fernunterricht zu begleiten sowie das ständige Zusammenleben in der Familie auf engstem Raum“, so Muttach. Wo dies alles zu einer Überforderung führe, werde die Stadt keinen allein lassen und mit Augenmaß über die Notbetreuung und auch im Einzelfall helfen. Aktuell sind an allen Acherner Schulen insgesamt 135 Kinder in der Notbetreuung. „Ich vertraue auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, diese Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn die Schließung der Schulen zu einer Überforderung führen würde“, so Muttach.

Versorgung gewährleistet

Ähnliches gelte auch für die Kindertageseinrichtungen. Aktuell werden in den kirchlichen und städtischen Kindertageseinrichtungen 114 Kinder „notbetreut“. Für diese ist auch die Versorgung durch den Caterer regulär gewährleistet. Diese Caterer-Versorgung ist auch für die Gemeinschaftsschule organisiert, sobald der Schulbetrieb für die Grundschulen wieder möglich ist.

„Bei der Schließung der Kindergärten und Schulen gehen wir mit Augenmaß vor, unterstützen alle Bemühungen um Kontaktreduzierungen, behalten aber auch die Interessen von Kindern und Eltern im Blick und lassen die Familien in besonderer Not nicht allein“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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