Narren-Sturm aufs Kehler Rathaus
Freispruch für Frei-Eis

Daumen hoch für die gelungene Choreographie der Kinder: Oberbürgermeister Toni Vetrano und Steve Altmann von den Schlammhexen
  • Daumen hoch für die gelungene Choreographie der Kinder: Oberbürgermeister Toni Vetrano und Steve Altmann von den Schlammhexen
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Die Narren haben auch in Kehl die Macht an sich gerissen. Pünktlich um 11.11 Uhr stürmten die Schlammhexen am Schmutzigen Donnerstag das Rathaus und legten Oberbürgermeister Toni Vetrano in Ketten. Der OB musste den goldenen Schlüssel der Stadt an die Schlammhexen abtreten, die nun mit „närrischer Schläue“ die Geschicke Kehls bis Aschermittwoch lenken wollen.

Im Alleingang gelang ihnen dies jedoch nicht. Unterstützung erhielten die Hästrägerinnen und Hästräger von den Kähler Rhinhäxe, den Kehler Füchsen, den Beelzebube us Kehl, der Interessensgemeinschaft Kehler Kinder- und Jugendumzug sowie von den Kindern der Kindertageseinrichtungen Kreuzmatt, Sölling, Sundheim und St. Maria.

Hexenkäfig oder Freiheit? Nach dem Rathaussturm musste sich der OB traditionell dem Narrengericht stellen. Weil es auf dem Rathausvorplatz aufgrund der Tramhaltestelle zu gefährlich wäre, wurden Bühne und Hexenkäfig in diesem Jahr auf die Rathausrückseite verlegt. Die Feierlichkeiten störte dies wenig.

Die Kinder der Kindertageseinrichtungen Kreuzmatt und Sölling zeigten jeweils eine kleine Tanzaufführung. Und nach einem humorvollen Grußwort von Stefan Kaiser, 1. Vorsitzender des Fördervereins Kehler Fastnacht, wurde es ernst für Oberbürgermeister Toni Vetrano. Steve Altmann von den Kehler Schlammhexen verlas die Anklageschrift. Die Narren hatten einiges an Lob und Tadel zusammengetragen. Ein dickes Lob gab es für Fiona Härtel und ihr Team von Kehl Marketing. Auch der OB konnte bei den Narren Bonuspunkte einheimsen, immerhin hatte er im vergangenen Jahr das Fastnachtswochenende eingeläutet. Nur die Schwimmbad-Tumulte im Sommer und das drohende Krankenhaus-Aus für Kehl waren den Schlammhexen laut Steve Altmann sauer aufgestoßen.

Aber: Der OB versprach den Kindern, die über Hexenkäfig und Freiheit entscheiden sollten, im Sommer ein Eis auszugeben – und konnte sich so seinen Freispruch sichern.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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