Erste Glasfaser-Anschlüsse in Betrieb
Zierolshofen und Auenheim am Netz

Mit dem symbolischen Buzzerdruck werden die Gigabit-fähigen Glasfaser-Anschlüsse von (v. l.) Leutesheims Ortsvorsteher Heinz Faulhaber, Zierolshofens Ortsvorsteher Heinz Speck, Auenheims Ortsvorsteherin Sanja Tömmes, Oberbürgermeister Toni Vetrano, Telekom-Projektleiter Michael Timm, Telekom-Regionalmanager Klaus Vogel und Martin Papendieck, Fördermittelberater der Atene KOM, in Betrieb genommen.
  • Mit dem symbolischen Buzzerdruck werden die Gigabit-fähigen Glasfaser-Anschlüsse von (v. l.) Leutesheims Ortsvorsteher Heinz Faulhaber, Zierolshofens Ortsvorsteher Heinz Speck, Auenheims Ortsvorsteherin Sanja Tömmes, Oberbürgermeister Toni Vetrano, Telekom-Projektleiter Michael Timm, Telekom-Regionalmanager Klaus Vogel und Martin Papendieck, Fördermittelberater der Atene KOM, in Betrieb genommen.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Nach dem symbolischen Knopfdruck an der Straße Greteneck in Zierolshofen dauert es nur noch wenige Tage, dann können sich 250 Haushalte in der Ortschaft sowie 140 Haushalte in Auenheim mit einer Bandbreite von bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Internet bewegen. Oberbürgermeister Toni Vetrano hat die ersten Gigabit-fähigen Glasfaser-Anschlüsse gemeinsam mit Vertretern der Telekom, der Agentur Atene KOM als Projektträgerin des Bundesträgerprogramms Gigabit sowie Auenheims Ortsvorsteherin Sanja Tömmes und den Ortsvorstehern von Zierolshofen und Leutesheim, Heinz Speck und Heinz Faulhaber, in Betrieb genommen.

Hälfte der Ausbauarbeiten abgeschlossen

Rund 50 Prozent der Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes in Kehl sind geschafft: Von 65 Kilometern Leerrohre, die im Tiefbau verlegt werden, sind 33 Kilometer bereits unter der Erde. Und von 250 Kilometern Glasfaser sind 110 Kilometer inzwischen eingeblasen, wie es im Fachjargon heißt. Diese Zwischenbilanz sorgte bei der Inbetriebnahme der ersten Gigabit-fähigen Leitungen für strahlende Gesichter nicht nur bei Oberbürgermeister Toni Vetrano, sondern zusätzlich bei Telekom-Regionalmanager Klaus Vogel, Telekom-Projektleiter Michael Timm, dem Fördermittelberater der Atene KOM, Martin Papendieck sowie der Ortsvorsteherin aus Auenheim, Sanja Tömmes, und den Ortsvorstehern aus Zierolshofen, Heinz Speck, und Leutesheim, Heinz Faulhaber.

In Leutesheim sollen zum Ende des Jahres die ersten Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden. Gleiches gilt für die Gewerbegebiete Basic und Waseneck. „Wir sind auf einem guten Weg“, freute sich Oberbürgermeister Toni Vetrano. Hohe Internetgeschwindigkeiten seien inzwischen ein bedeutender Standortfaktor. Ob Einkäufe, Bankgeschäfte oder Urlaubsbuchungen, wie stark das Internet die Lebenswirklichkeit vieler Kehler durchdrungen hat, stellten Sanja Tömmes als Ortsvorsteherin von Auenheim und Zierolshofens Ortsvorsteher Heinz Speck heraus. Schnelles Internet sei ein wichtiger Baustein dafür, dass Kommunen und ihre Ortschaften weiter lebenswert bleiben.

Hohe Nachfrage

Dies spiegelt sich auch in der hohen Nachfrage in den Ortschaften wieder. In Zierolshofen haben die Projektbeteiligten bislang eine Haushaltsquote von 96 Prozent erreicht, in Auenheim und Leutesheim von 86 Prozent. „Die Zahlen sind sensationell gut“, sagte Telekom-Projektleiter Michael Timm und schrieb dies auch dem Engagement der Ortsvorstehenden zu. Bis September 2022, das ist der Plan, sollen die übrigen 140 Kilometer Glasfaser verlegt werden. Hinzu kommen rund 62 Verteilerkästen, von denen bereits 35 aufgestellt wurden. „Ein Verteilerkasten kann bis zu 55 Haushalte mit schnellem Internet versorgen“, ergänzte Michael Timm.

Hintergrund

In Kehl sind die ersten durch Bundesmittel geförderten Teilnetze in der Ortenau in Betrieb genommen worden. Die Mittel werden durch die Agentur Atene KOM bewilligt. Zielsetzung des Programms aus dem Bundesverkehrsministerium ist der flächendeckende Gigabitausbau bis 2050, wobei der Förderschwerpunkt auf Ausbaugebieten liegt, die für privatwirtschaftliche Anbieterinnen und Anbieter andernfalls nicht attraktiv genug wären.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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