Bekenntnis in Standort Kehl
Modernisierte Räume für zehn Mitarbeiter
- Matthias Heck, Geschäftsführer Überlandwerk Mittelbaden (v. l.), Oberbürgermeister Wolfram Britz und Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender E-Werk Mittelbaden weihen den modernisierten Standort Kehl des E-Werks ein.
- Foto: gro
- hochgeladen von Christina Großheim
Kehl (gro) "Der Standort Kehl ist von großer Bedeutung für uns", so Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden am Dienstag, 15. Juli, im Rahmen eines Pressetermins. Vorgestellt wurde im Beisein von geladenen Gästen der modernisierte Standort in der Allensteiner Straße. Palm erinnerte daran, dass die Stadt Kehl ihre Beteiligung erst im Dezember 2024 auf fünf Prozent erhöht hat. Er machte ebenfalls deutlich, dass der Standort aus technischer Sicht eine besondere Stellung besitzt.
Energiehauptstadt
"Kehl ist die Energiehauptstadt in Baden-Württemberg", so Palm. So befinde sich mit den Badischen Stahlwerken der größte Stromverbraucher im Land an diesem Standort. Es würden aber auch zentrale Leitungen in Kehl zusammenlaufen. Matthias Heck, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des Überlandwerks Mittelbaden, erklärte, dass sich in Kehl die größte Umspannanlage des Überlandwerk Mittelbaden in der Graudenzer Straße befinde. Die zehn Mitarbeiter des Standorts Kehl betreuen 408 Trafostationen und 12.500 Kundenanschlüsse - Industrie und Haushalte.
In die Modernisierung und Sanierung der Gebäude wurden 800.000 Euro investiert. Baubeginn war im April 2024. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort entwickelt. Die Büroflächen haben nun eine offene Arbeitsstruktur. Es ist ein großzügiger Aufenthaltsbereich geschaffen worden. Die sanitären Einrichtungen wurden modernisiert. Zudem wurden eine Wärmepumpe und eine Fußbodenheizung eingebaut. Die Elektroinstallationen wurden ebenso saniert wie die Beleuchtung, die auf LED umgestellt wurde. Durch die energetischen Sanierungsmaßnahmen können laut Bernhard Palm künftig 9,2 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden.
Der Kehler Oberbürgermeister Wolfram Britz stellte fest: "Es ist gut, dass das E-Werk Mittelbaden an dem Thema Energiewende dranbleibt. Denn aus vielen kleinen Projekten kann eine große Einsparung werden. Das E-Werk zeigt am Standort Flagge - wenn der Strom einmal ausfällt, merkt man schnell, wie wichtig Ansprechpartner vor Ort sind." Denn die Mitarbeiter des Überlandwerks Mittelbaden arbeiten in der Entstörung, der Wartung und Inbetriebnahme. "Zu Kehl gehören 617 Kilometer Kabel", so Heck. Zudem werden 5.900 Straßenlampen betreut. Davon sind 3.695 bereits auf LED-Technik umgestellt.









Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.