Stadt Lahr verteilt Brezeln
Frühstücksüberraschung für Radpendler

Radfahrer Florian Fischer und Oberbürgermeister Markus Ibert

Lahr (st). Radfahren ist wie Frühstücken: Es ist gesund, macht fit für die anstehenden Aufgaben und ist gerade deswegen der perfekte Start in einen Arbeits- oder Schultag. „Mit den gefüllten Brötchentüten bedanken wir uns bei allen, die auf ihrem Weg zur Arbeit oder zur Schule aufs Rad steigen und aufs Auto oder das Elterntaxi verzichten. Denn Radfahren ist nicht nur gut für die eigene Gesundheit, sondern es macht auch Spaß und trägt zur Luftreinhaltung, zum Klimaschutz und zur Lärmreduzierung bei“, sagt Oberbürgermeister Markus Ibert.

Schutterlindenberg und Bahnhof

Verteilt wurden die Brezeln am Mittwochmorgen am Schutterradweg in Kuhbach und am Donnerstagmorgen am Bahnhof. Warum die Stadt sich bei ihren Radfahrern bedankt, ist einfach: Jeder einzelne Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto spart rund 200 Gramm des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 ein. Radfahrer leisten also einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Außerdem setzen sie keinen Feinstaub frei und tragen somit zur Verbesserung der Luft in den Städten bei.

Natürlich profitieren Radfahrer auch privat: Regelmäßig Radelnde leben länger. Studien haben ergeben, dass drei Stunden Alltagssport pro Woche das Herzinfarktrisiko um ein Viertel senkt. Außerdem spart Radfahren Geld und wirkt wie eine kleine Gehaltserhöhung. Wer täglich drei Kilometer mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit pendelt, spart im Jahr etwa 600 Euro. In Städten ist man auf dem Rad bei Strecken unter drei Kilometern meistens auch schneller unterwegs als im Auto. Letztes Argument für den Umstieg aufs Rad: Wer eine Woche lang vor und nach der Arbeit eine Viertelstunde Fahrrad fährt, verbrennt etwa 900 Kalorien – so kann man sich das Kuchenstück am Sonntag ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen.

Ermöglicht wird die Aktion durch die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK), die die Brötchentüten zur Verfügung stellt. Die Stadt Lahr ist seit 2014 Mitglied im Netzwerk und nimmt sich der nachhaltigen Förderung der aktiven Mobilität an. „Als Mitglied der AGFK setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen im Alltag mehr mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen, vor allem auf häufig kurzen Strecken wie dem Arbeitsweg“, sagt Martin Stehr aus dem Stadtplanungsamt, der die Stadt Lahr in der AGFK vertritt. Neben der Banner-Aktion zur Verkehrssicherheit und der Teilnahme am Stadtradeln 2020 ist dies die zweite Aktion im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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