Überbordende Kreativität
Vernissage zur Ausstellung "Schwani - Selfie"

Eine unglaubliche Kreativität zeichnete Hans-Peter Reisinger alias Schwani aus. Nun wird ein Teil seines Nachlasses ausgestellt.
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  • Eine unglaubliche Kreativität zeichnete Hans-Peter Reisinger alias Schwani aus. Nun wird ein Teil seines Nachlasses ausgestellt.
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Offenburg (gro). Hunderte von Fotos, Designermöbel, Kunstwerke, aber auch selbst genähte Kleider, Installationen, Schmuck und vieles mehr aus dem Leben von Hans-Peter Reisinger, den Offenburgern besser als Schwani bekannt, werden im Rahmen der Kunstausstellung "Schwani - Selfie" verkauft.

Zusammengestellt wurde die Sammlung aus dem Nachlass von "1AforumPhoto" und Off-Kultur. Zu sehen sind die Stücke erstmals am Samstag, 23. Oktober, ab 19 Uhr im Rahmen einer Vernissage in den Räumen des ehemaligen Fahrradhauses Uhl in der Wolkengasse 2 in Offenburg. Der erste Verkaufstag ist am Sonntag, 24. Oktober, ab 11 Uhr. "Wir haben bis 1. November jeden Tag von 16 bis 19.30 Uhr geöffnet", sagt Wilfried Beege, einer der Wegbegleiter des am 25. April 2019 verstorbenen bunten Vogels aus Offenburg. "Seine Kreativität war unglaublich", staunt der Fotograf. "Wir konzentrieren uns auf die Dinge, die wir in seiner letzten Wohnung in der Franz-Volk-Straße gefunden haben." Geplant war die Ausstellung schon lange, doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Dank der Unterstützung von Willi Schöllmann wurden die Stücke eingelagert, bis sie nun gezeigt werden können. 

Kunst, Fotos und mehr

Liebevoll in Szene gesetzt hat die Stücke Bettina Pohl, die kleine Themeninsel geschaffen hat, die den Style und das Lebensgefühl von Hans-Peter Reisinger widerspiegeln. "Es sieht fast so aus wie in seiner Wohnung", erklärt Wilfried Beege. Es finden sich unzählige Kisten mit Erinnerungsfotos, die nicht nur Hans-Peter Reisinger zeigen. "Da kann sich der ein oder andere wiederfinden", so Beege. Aber auch großformatige Bilder von Schwani, geschossen von Wilfried Beege und Armin Krüger, sind zu entdecken. 

Schwani entwarf Kleidung, die er selbst trug. Seine markante Erscheinung kannte jeder in Offenburg. Er setzte sich, aber auch andere in Szene. Seine überbordende Kreativität kannte scheinbar keine Grenzen und wurde unter anderem auch bei den Modeshootings des Hauses Burda genutzt. Schwani setzte Akzente bei der Einrichtung des ehemaligen "Bombay" und heutigen "Haus Zauberflöte"und richtete das "Schöllmanns" in Offenburg mit ein. 

"Während der Öffnungszeiten gilt die 3-G-Regel", so Beege. Die Besucher müssen Masken tragen, eine Anmeldung ist auch über die Luca-App möglich. Der Erlös aus der Ausstellung kommt den Erben zugute.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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