Hochschule Offenburg
Autonom geführtes Transportfahrzeug

Offenburger Forscher wollen ein autonom geführtes Transportfahrzeug entwickeln. Unterstützt wird das interdisziplinäre Projekt der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen von der Offenburger Firma Hiwin, Spezialist für elektromechanische Antriebstechnik, und dem Verein der Freunde der Hochschule
  • Offenburger Forscher wollen ein autonom geführtes Transportfahrzeug entwickeln. Unterstützt wird das interdisziplinäre Projekt der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen von der Offenburger Firma Hiwin, Spezialist für elektromechanische Antriebstechnik, und dem Verein der Freunde der Hochschule
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  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Offenburg (st). Sweaty, Magma oder Schluckspecht – sie gehören zu den öffentlich bekanntesten Forschungsprojekten an der Hochschule Offenburg. Nun soll ein weiteres Leuchtturmprojekt dazukommen: „Wir wollen ein fahrerloses, autonom geführtes Transportfahrzeug entwickeln, wie es meist im Logistikbereich eingesetzt wird“, erklärt Professor Thomas Wendt von der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Dieses soll als fächerübergreifendes Projekt angelegt werden, an dem Professoren und Studierende interdisziplinär und in engem Kontakt mit Partnern aus der Industrie arbeiten können. Nur ein Jahr nach der ersten Idee für das neue Leuchtturmprojekt konnte das Team um Professor Wendt jetzt entscheidende Schritte machen, damit das Vorhaben tatsächlich Wirklichkeit wird. So wurden Partner aus der Industrie gefunden, die das Projekt unterstützen.

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen

Einen Anfang macht der Offenburger Spezialist für elektromechanische Antriebstechnik, Hiwin und spendete anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums 10.000 Euro sowie einen Roboterarm als Dauerleihgabe. Noch einmal die gleiche Summe steuert der Verein der Freunde der Hochschule bei, die Hochschule selbst übernimmt 5.000 Euro. Unlängst hat die Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen bereits ein Ultarschall-Indoor-Navigationssytem von Teleocate für rund 10.000 Euro angeschafft, das bereits installiert worden ist.

„Vorbild für uns sind die bereits an der Hochschule existierenden repräsentativen Projekte, die zum einen der Lehre und zum anderen der Lösung von neuen technischen Herausforderungen dienen“, erklärt Wendt: „An Projekten wie Sweaty oder dem Schluckspecht haben Professoren die Möglichkeit zu forschen, Abschlussarbeiten zu betreuen oder die Projekte in Laboren und Vorlesungen einzusetzen. An der Fakultät B+W gab es bislang keine vergleichbare Sache.“ Das soll sich nun ändern.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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