An der St. Josefsklinik
Klinikum richtet Lungenzentrum Ortenau ein

Die St. Josefsklinik des Ortenau Klinikums
  • Die St. Josefsklinik des Ortenau Klinikums
  • Foto: Archivbild: Ortenau Klinikum
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Offenburg (st). Um Lungenerkrankungen und Erkrankungen der Atemwege noch besser versorgen zu können, wird das Ortenau Klinikum in Offenburg in den kommenden Wochen ein Lungenzentrum Ortenau einrichten. Geplant ist die Zusammenführung der beiden medizinischen Bereiche Pneumologie und Thoraxchirurgie an der Betriebsstelle St. Josefsklinik in Offenburg. Über das Konzept für das neue Lungenzentrum Ortenau hat Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller am vergangenen Donnerstag die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit und Klinken des Ortenaukreises informiert.

„Die vertiefte Zusammenarbeit sich ergänzender Fachkliniken stellt eine wichtige Grundlage für hochwertige Medizin und Pflege dar. Deshalb verstärken wir unsere Bemühungen, eine umfassende fachübergreifende Versorgung durch die Bildung von Zentren sicherzustellen“, betont Geschäftsführer Christian Keller.

Vertiefte Interdisziplinarität

Im Lungenzentrum Ortenau sollen unterschiedlichste Erkrankungen oder Verletzungen der Lunge und Atemwege untersucht und diagnostiziert werden. Nach einer ausführlichen Diagnose wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept erstellt. Das neue Zentrum wird am Standort St. Josefsklinik eng mit dem Zentrum für Schlafmedizin, der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie und der Klinik für Onkologie und Hämatologie zusammenarbeiten, die alle bereits an diesem Standort angesiedelt sind. Damit ist eine vertiefte Interdisziplinarität gewährleistet.

„Durch die Zusammenführung der beiden medizinischen Bereiche erwarten wir deutliche Synergien und Leistungssteigerungen durch verbesserte Strukturen und Prozessabläufe“, so Dr. Peter Kraemer, Medizinischer Direktor des Ortenau Klinikums.“ Die Patienten mit Lungen- oder Brustkorbtumoren profitieren von der Bündelung der Expertise der beteiligten Fachabteilungen, von der Diagnostik über eine mögliche Operation bis hin zur Nachsorge - alle Bereiche sind vor Ort.“ Geplant sei darüber hinaus das "Lungenzentrum Ortenau" durch einen dritten Facharzt für Thoraxchirurgie personell zu verstärken.

Doppelspitze

Die Pneumologie spielt im neuen Lungenzentrum eine entscheidende Rolle, sie gewährleistet Diagnostik und Therapie, stellt unter anderem die Assistenzärzte für die stationäre Versorgung und sichert die kontinuierliche ärztliche Versorgung auf der gemeinsamen Intensivstation. Darüber hinaus werden in der Pneumologie modernste Beatmungsverfahren oder Lungenvolumenreduktionstechniken bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen angewandt.

Geleitet wird das Lungenzentrum Ortenau in kollegialer Kooperation durch die beiden Chefärzte Dr. Lothar Latzke, Abteilung für Thoraxchirurgie, und Professor Dr. Philipp Diehl, Abteilung für Innere Medizin, Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Intensivmedizin, flankiert von den Oberärzten beider Fachbereiche. Das Leitungsteam wird in der Pneumologie durch den leitenden Oberarzt Dr. Wolfgang Lipp ergänzt.

Erarbeitet wurde das Konzept zur Etablierung des Lungenzentrum Ortenau einvernehmlich durch die Chefärzte und Oberärzte der beteiligten Abteilungen. Mit der schrittweisen Umsetzung des Konzepts wird das Ortenau Klinikum unmittelbar beginnen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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