340.000 Euro für Maßnahmenpaket
Sanierung der Stadtmauer geht voran

Die zu sanierenden Abschnitte
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Offenburg (st). Die 2017 vom Gemeinderat beschlossene Sanierung der Offenburger Stadtmauer schreitet weiter voran. Nach Abschluss des ersten Maßnahmenpakets mit der höchsten Dringlichkeitsstufe im September 2019 soll in der kommenden Woche die Umsetzung des zweiten Maßnahmenpakets starten.

Saniert sind bereits drei der insgesamt in 14 Teilabschnitte gegliederten 1,5 Kilometer langen, als besonderes Kulturdenkmal gelisteten, historischen Festungsanlage. Dazu gehören die ersten 115 Meter am Bahngraben nördlich des Lindenplatzes, ein 35 Meter langer Abschnitt an der Gustav-Rée-Anlage gegenüber dem Hauptzugang zum Rée-Carré und ein Teilabschnitt im Zwingerpark unterhalb des Vinzentiusgartens.

Mit dem zweiten Maßnahmenpaket werden die Arbeiten nun am Bahngraben nach Norden bis an die Einmündung zur Lange Straße weitergeführt. Damit wird bis Ende des Jahres der Gesamtverlauf der Stadtmauer vom Lindenplatz bis zur Einmündung der Gustav-Rée-Anlage in die Hauptstraße und damit rund ein Viertel der Offenburger Stadtmauer grundlegend saniert sein.

Efeu-Wurzeln Grund für Sanierung

Hauptursachen für den dringenden Sanierungsbedarf der Stadtmauer sind stark ins Mauerwerk eingedrungene Efeu-Wurzeln und wohl in den 1970er Jahren ausgeführte unfachmännische Verfugungen, die nun vollständig entfernt werden müssen. Dies macht den Rückbau und die Neuerstellung von Teilflächen der Mauer und der gesamten Krone erforderlich. Danach wird eine maschinelle Neuverfugung ausgeführt und der mangelhafte innere Verbund der Mauer, sichtbar an vielen Ausbrüchen und Ausbauchungen, mit dem Einbringen von Stahlnadeln und Injektionsmörtel beseitigt.

Die Durchführung der Arbeiten ist mit der angrenzenden Klosterschule abgestimmt. Bei laufenden Abschlussprüfungen werden die lärmintensiven Arbeiten unterbrochen.

Die Gesamtkosten für das zweite Maßnahmenpaket werden voraussichtlich bei rund 340.000 Euro liegen. Es wurden Förderanträge beim Landesamt für Denkmalpflege und bei der Denkmalstiftung Baden-Württemberg gestellt.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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