Wolfgang Schäuble sieht Gartenschau als Chance
Stadtspitze stellt Bundestagspräsident Pläne vor

Oberbürgermeister Marco Steffens (links) und Baubürgermeister Oliver Martini (rechts) stellten Wolfgang Schäuble die Pläne zur Landesgartenschaubewerbung vor.
  • Oberbürgermeister Marco Steffens (links) und Baubürgermeister Oliver Martini (rechts) stellten Wolfgang Schäuble die Pläne zur Landesgartenschaubewerbung vor.
  • Foto: Florian Würth/Stadt Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Oberbürgermeister Marco Steffens und Baubürgermeister Oliver Martini freuten sich vor einigen Tagen über die Gelegenheit, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble die Pläne zur Bewerbung für die Landesgartenschau in den Jahren 2032 oder 2034 vorstellen zu können. Das Treffen fand in Offenburg statt.

Tolle Entwicklung

OB Steffens beschrieb Schäuble die Vision, die sich mit den Plänen verbindet – sie sieht vor, die Kinzig zu renaturieren, mehr an die Stadt anzubinden und das Gewässer mit seiner Umgebung der Bevölkerung zugänglicher und erlebbarer zu machen. Als eine „gute Chance für Offenburg“ bezeichnete Wolfgang Schäuble die ihm vorgestellten Pläne. Er betrachte es als sehr sinnvoll, „den Menschen innenstadtnah mehr Lebensqualität zu geben“, weshalb der Fluss an die Stadt angebunden werden sollte. Auf dieses Konzept müsse man setzen. „Die Einbeziehung der Kinzig in einen Lebensraum bedeutet eine tolle Entwicklung“, so das Fazit des Bundespolitikers.

Bürgermeister Martini sagte, was mit der Neugestaltung des Mühlbachquartiers begonnen worden sei, solle räumlich mit den Plänen für die Entwicklung der Kinzig-Umgebung weitergeführt werden. Er umriss weitere konzeptionelle Vorstellungen. So solle die Jugendarbeit ein Kernstück der Landesgartenschau darstellen.

Perspektiven für die Stadt

Angesichts der Tatsache, dass durch zunehmende Nachverdichtung der Druck auf innerstädtische Grünflächen wachse, böten die Pläne für die Gartenschau und die Kinzig vielversprechende Perspektiven, sagte Steffens. Er sei von dieser städtebaulichen Perspektive überzeugt. „Wenn die Zustimmung kommt, können wir zügig damit beginnen, diese Stadtentwicklung anzugehen.“ In diesem Jahr wird die Bewerbung abgegeben.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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