Polizei ermittelt wegen weiterer Vergehen
Richteten drei Kinder die Verwüstungen an?

Offenburg (st). Den Beamten des Polizeireviers Offenburg ist nach den schwerwiegenden Sachbeschädigungen am Pfingstwochenende in zwei Offenburger Firmen ein schneller Ermittlungserfolg gelungen. Ein strafunmündiger Junge im Alter von elf Jahren steht im Verdacht, die Verwüstungen in der Firma der Englerstraße begangen zu haben.

Ein Geständnis

Zwei weitere elf und zwölf Jahre alte Jungs haben den zwischenzeitlich Geständigen möglicherweise begleitet oder gar selbst bei den Sachbeschädigungen mitgewirkt. Ob die Kinder auch für das Szenario im Autohaus in der Okenstraße sowie den Fahrzeugaufbrüchen im Bereich des Güterbahnhofs verantwortlich sind, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Auf die Spur des Trios kamen die Beamten unter anderem in Verbindung mit Recherchen zu einer weiteren Sachbeschädigung, begangen am Mittwoch nach Pfingsten im Bereich der Offenburger Stadtmitte. Bei den dortigen Schmierereien waren Parallelen zum aktuellen Fall auf dem Firmengelände erkennbar. Im Zuge durchgeführter Vernehmungen legte einer der Verdächtigen in Bezug auf den Vorfall in der Englerstraße ein Geständnis ab. Die Ermittlungen dauern an.

Die Täter hatten an verschiedenen Lastwagen die Scheiben eingeschlagen und den Innenraum durchstöbert. Ferner wurden mehrere Türen eines Lagergebäudes aufgebrochen und darin befindliche Schränke geöffnet und durchsucht. Die Zerstörungswut ging weiter. Die Täter brachen in eine Werkstatt ein. Mit den dort vorgefundenen Gabelstaplern hatten die Kriminellen nicht nur zwei Werkstore massiv beschädigt, sondern sich überdies gegenseitig gerammt. Der verursachte Sachschaden ist immens und dürfte weit über 100.000 Euro liegen.

In einem weiteren Betrieb der nahegelegenen Okenstraße in Offenburg spielte sich ein ähnliches Szenario ab, jedoch vom Schadensbild in einem geringeren Ausmaß. Dort waren die Täter in die Werkstatt eines Autohauses eingedrungen, hatten mit vorgefundenen Gegenständen die Frontscheibe eines Wagens beworfen und eine Kamera entwendet.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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