Fahrradaktionstag der Polizei
Über 200 Verkehrsordnungswidrigkeiten
- Foto: gro
- hochgeladen von Matthias Kerber
Mittelbaden (st) Weil es in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen mit Fahrrädern und E-Scootern kam, führte das Polizeipräsidium Offenburg am Dienstag, 17. März, einen präsidiumsweiten Fahrradaktionstag durch. Neben der generellen Erhöhung der Verkehrssicherheit für Zweiradfahrer, wurde ein Schwerpunkt auf repressive und präventive Maßnahmen, auf - manipulierte - Pedelecs oder E-Scooter, das Tragen eines Fahrradhelms sowie der Überwachung einer regelkonformen Nutzung der E-Scooter gelegt.
Die Polizeireviere im Polizeipräsidium Offenburg führten diesbezüglich mehrere mobile und stationäre Kontrollen durch. Parallel fanden zwei stationäre Kontrollstellen im Bereich Rastatt und Offenburg unter Federführung der Verkehrspolizeiinspektion statt. Neben den Fahrradfahrenden wurden auch die Nutzern von Elektrorollern kontrolliert und teilweise beanstandet. Insgesamt kontrollierten die etwa 100 eingesetzten Beamten in der Zeit von 7 bis 17 Uhr laut einer Pressemitteilung präsidiumsweit mehr als 400 Fahrräder, 150 Pedelecs und 200 E-Scooter. Dabei wurden über 200 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt, welche in Verwarnungs- oder Bußgeldverfahren mündeten. Neben der verbotenen Handynutzung bezogen sich die Ordnungswidrigkeiten vor allem auf das widerrechtliche Befahren von Gehwegen, die falsche Nutzung von Radwegen, die Mitnahme von Personen auf E-Scootern, die Missachtung des Rotlichtes oder auch kleinere Mängel am Zweirad. Insgesamt 45 Verkehrsteilnehmer erhielten Anzeigen wegen einer Verkehrsstraftat. Darunter fallen Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Außerdem konnte ein E-Scooter sichergestellt werden, der zuvor entwendet wurde.








Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.