Ermittlungen zu Einbruchsserie
Wer kennt diese Schmuckstücke?
- Foto: Polizei Offenburg
- hochgeladen von Christina Großheim
Ortenau (st) Nach der erfolgreichen Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers am Donnerstag vor drei Wochen (19. Februar 2026) steht die Aufklärung weiterer Wohnungseinbrüche für die Beamten der Kriminalpolizei Offenburg im Fokus. Der 40-jährige rumänische Staatsangehörige befindet sich aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Freiburg erwirkten Europäischen Haftbefehls weiterhin in Untersuchungshaft. Neben den vier Wohnungseinbruchsdiebstählen in Freiburg und Ettenheim aus den Jahren 2023 bis 2025, die dem Haftbefehl zugrunde liegen, ergab sich der Verdacht, dass der Inhaftierte als Täter einer Vielzahl weiterer Einbrüche im südbadischen Raum in Betracht kommt. Örtlich waren hierbei hauptsächlich die Städte Freiburg, Offenburg, Lahr, Herbolzheim und Ettenheim betroffen.
Dies konnten die Ermittler der zuständigen Fachinspektion der Kriminalpolizei Offenburg laut einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Freiburg mit Hilfe des sichergestellten Diebesguts sowie einer umfangreichen Auswertung objektiver Spuren ermitteln und in Verbindung mit dem dringend Tatverdächtigen bringen. Der bei den Einbrüchen verursachte Diebstahlschaden dürfte nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen im mittleren fünfstelligen Bereich anzusiedeln sein, während sich der verursachte Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich bewegen dürfte. Die Ermittlungen dauern noch an und werden derzeit durch Offenburger Kriminalbeamte mit Hochdruck geführt. Es wird weiterhin geprüft, ob der 40-Jährige zudem noch für weitere Taten verantwortlich ist.
Unter dem sichergestellten Diebesgut befinden sich etliche Schmuckstücke, die bislang keiner Straftat zugeordnet werden konnten. Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung von Fotos des sichergestellten Schmucks, neue Aufschlüsse zu bislang nicht bekannten Tathandlungen zu erhalten, beziehungsweise die Gegenstände mit bereits zur Anzeige gebrachten Straftaten in Zusammenhang zu bringen. Die Beamten der Kriminalpolizei bitten daher die Eigentümer der abgelichteten Schmuckstücke oder Personen, die Hinweise zu deren Herkunft geben können, sich unter der Rufnummer 0781/212820 zu melden.









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