Im Grunde

Beiträge zum Thema Im Grunde

Extra

Ansichtssache: Schlachthof
Aber Fleisch wollen viele

Im Grunde ist es ein Unding, dass es die Ortenau nicht geschafft hat, einen neuen Schlachthof in der Region zu etablieren. Dabei gab es mit viereinhalb Jahren ausreichend zeitlichen Vorlauf, um einen geeigneten Standort zu finden. Die Stadt Offenburg hatte rechtzeitig angekündigt, den auslaufenden Pachtvertrag aus städtebaulichen Gründen nicht zu verlängern. Jetzt müssen die Tiere vor und das Fleisch nach dem Schlachten wieder mehr Kilometer auf der Straße zubringen. Dabei haben sich...

  • Kehl
  • 04.12.19
Panorama

Im Grunde ...
Erfahrung für die Berufswelt

... wissen viele Jugendliche nach dem Abschluss der Schule nicht genau, wohin ihr beruflicher Weg führen soll. Früher war die Prägung durch das Elternhaus und die Berufe von Vater oder Mutter noch stärker. Heute herrscht auch bei der Berufswahl so etwas wie eine Reizüberflutung. Informationen und Vorstellungen von allen möglichen Tätigkeiten liefern aber oft nur Halbwissen. Schulpraktika bieten das erste Kennenlernen der Berufswelt. Als weiterer Baustein stehen die verschiedenen Berufsmessen...

  • Kehl
  • 18.09.18
Panorama

Im Grunde...
Rational und ohne Dogma

...ist es schön, wenn die Grundschule vor der Haustüre liegt. Keine weiten Wege am Morgen, man kennt sich im Ort aus. Ich weiß, wovon ich spreche, denn im Gegensatz zu meinen Schulkameraden, die schon im zarten Alter von sechs Jahren eine morgendliche Busreise hinter sich hatten, lebte ich in der Stadt, in der sich die Schule befand. In Baden-Württemberg halten die Kommunen so lange wie möglich an ihren Standorten fest. Das ist schön für die Kinder, aber manchmal geht es auch gegen die...

  • Kehl
  • 14.08.18
Panorama

Im Grunde...
Wasser ist ein kostbares Gut

...gibt es nichts Schöneres als sonnige Tage. Die Wärme, das Licht – einfach ein Genuss. Doch auch das schönste Wetter kann zum Fluch werden, wenn kaum Regen fällt. Schon das Frühjahr war zu trocken, der Sommer hat wenig nachgeliefert. Und nun kommt noch eine Bullenhitze hinzu. Die Nerven liegen blank, vor allem bei allen Hobbygärtnern und Landwirten. Bei Letzteren ist durch die Trockenheit die Existenz bedroht, Erstere verzweifeln beim Anblick ihres Gartens. Mein Stück Grün ist nicht groß,...

  • Kehl
  • 31.07.18
Panorama

Im Grunde...
Der Blick in die Glaskugel

...stand der Ausgang der Kreistagssitzung am Dienstag, 24.Juli, fest: Zu klar hatte sich der Krankenhausausschuss für die Agenda 2030 ausgesprochen. Wer da noch auf ein Wunder gehofft hatte, tat es vergebens. Nun werden nicht morgen die Kliniken in Kehl, Oberkirch und Ettenheim geschlossen. Zehn Jahre werden ins Land gehen, bis die Auswirkungen für die Menschen in den betroffenen Regionen spürbar werden. Zehn Jahre, in denen viel geschehen kann: Vielleicht gibt es ein Umdenken auf höchster...

  • Kehl
  • 24.07.18
  •  2
Panorama

Boden ist nicht gleich Boden
Im Grunde...

...ist Erde eben nicht einfach Erde. Deshalb ist es richtig, dass es spezielle Deponien für Erdaushub von Baustellen gibt und dieser nicht einfach ohne Genehmigung in die Landschaft gekippt werden darf. Denn allein in der Ortenau sind die Bodenqualitäten vom Schwarzwald bis zur Rheineben in ihrem Aufbau völlig unterschiedlich. Diese einfach zu vermischen, wäre fahrlässig, denn was gut für den Wald ist, mag schädlich für einen anderen Zweck sein. Hinzu kommt, nicht jede Baustelle, auf der ein...

  • Kehl
  • 22.05.18
Panorama

Im Grunde...
Politik als Possenspiel

...ist am Aschermittwoch alles vorbei, zumindest ist die fünfte Jahreszeit vorüber. Die Narren packen ihre Masken und Kostüme ein bis zum nächsten Jahr. Reichlich Stoff für Rosenmontagszüge und Büttenreden lieferten ihnen die Politiker dieses Jahr. So schnell wie Ämter verteilt wurden, wurden sie in Frage gestellt und auch wieder aufgegeben. Die armen Narren, die auf den Fastnachtsveranstaltungen im Land mit ihren Witzen die hohe Politik aufs Korn nehmen wollten, hatten angesichts der...

  • Kehl
  • 13.02.18
Panorama

Im Grunde...
An die eigene Nase fassen

...ist es traurig, dass eine Einrichtung wie das Kehler Tierheim immer wieder vor der Frage steht, wie die laufenden Ausgaben bestritten werden sollen. Dabei handelt es sich übrigens nicht nur um ein Kehler Problem, viele Tierheime funktionieren nur deshalb, weil das Ehrenamt sie trägt. Doch wie können solche Einrichtungen finanziell auf eine solide Grundlage gestellt werden? Die Ausweitung privatwirtschaftlicher Dienstleistungen scheint verlockend, aber wäre das sinnvoll? Schließlich geht...

  • Kehl
  • 24.01.18
  •  1
Lokales

Im Grunde...
Augen zu und durch

...bleibt allen Betroffenen nur, in den sauren Apfel zu beißen. Denn an der Tatsache, dass der Grenzübergang zwischen Gambsheim und Rhein-au für drei Monate gesperrt wird, lässt sich nichts ändern. Die gewünschte Ersatzbrücke scheitert ebenso wie eine Ausweitung des Fährbetriebs an bürokratischen Hürden. Pendler und Unternehmen müssen Umwege in Kauf nehmen, der Einzelhandel in der Region rechnet mit herben Verlusten. Das mag ärgerlich, teuer und wohl auch existenzbedrohend sein, aber was...

  • Kehl
  • 16.01.18
Panorama

Im Grunde...
Das Kreuz mit den Parkplätzen

...ist es in Zeiten, in denen über Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch nachgedacht wird, gar nicht so einfach über die Parksituation in den Städten zu sprechen. Der Einzelhandel wünscht sich viele Stellplätze, möglichst innenstadtnah, möglichst billig, damit das Einkaufsvergnügen nicht getrübt wird. Einpendler, die in einer anderen Stadt arbeiten als sie leben, träumen von vielen gebührenfreien Parkplätzen, auf denen sie ihr Heilig's Blechle über den Tag abstellen können. Einig sind sich...

  • Kehl
  • 10.01.18
Panorama

Im Grunde
Das große Ganze zählt

...kann man es sich kaum noch vorstellen, wie es war, als an der deutsch-französischen Grenze noch kontrolliert wurde. Schließlich ist das schon über 20 Jahre her.  Seither hat sich auch jede Menge getan und Europa ist zusammengewachsen. Gerade hier im Grenzgebiet, im heutigen Eurodistrikt, ist es überhaupt nichts Besonderes mehr, mal eben die Landesgrenzen zu überschreiten. Man geht bei den Nachbarn essen, einkaufen und arbeiten. Firmen haben Niederlassungen auf der anderen Seite des...

  • Kehl
  • 21.03.17
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