Projekt „Natur nah dran“
Land würdigt Engagement für Artenvielfalt

Martin Meier vom Acherner Bauhof (Mitte) bei der Preisverleihung mit Umweltministerin Thekla Walker MdL und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel
  • Martin Meier vom Acherner Bauhof (Mitte) bei der Preisverleihung mit Umweltministerin Thekla Walker MdL und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel
  • Foto: NABU
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Achern (st). Für die Schaffung von Lebensräumen für Wildbienen, Schmetterlinge und Wildpflanzen und für den Erhalt der biologischen Vielfalt mitten im Siedlungsraum erhielten die teilnehmenden Kommunen eine Urkunde für ihr Engagement von Umweltministerin Thekla Walker MdL und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel. Zwischenzeitlich haben 61 Städte und Gemeinden inzwischen mit „Natur nah dran“ einen Teil ihrer Grünflächen in artenreiche Wildblumenwiesen und wertvolle Biotope umgewandelt.

Bei den Projekt-Schulungen kamen die Mitarbeitenden der kommunalen Bauhöfe an mehreren Terminen zusammen, um gemeinsam und beispielhaft Flächen naturnah anzulegen und zu pflegen. Dabei gab es Tipps und Beratung von Naturgartenplanern sowie dem NABU-Team. Dieses Wissen haben die Teilnehmenden dann direkt auf den Flächen ihrer jeweiligen Heimatkommune umgesetzt. Inzwischen sprechen die Ergebnisse für sich – und die Bevölkerung beobachtet mit Spannung, wie jedes Jahr neue Pflanzenarten zum Vorschein kommen. In Achern wurden insgesamt sechs Flächen mit einem Gesamtumfang von 650 Quadratmetern angelegt. Alle Flächen entwickeln sich sehr erfreulich und werden von den hierfür geschulten Mitarbeitern des Bauhofes aufmerksam und mit Freude beobachtet und pflegend begleitet.

Wildpflanzen haben über die Jahrhunderte gelernt, mit Hitze, Trockenheit und kurzzeitiger Staunässe zurechtzukommen. Deutlich pflegeintensiver werden mit den trockener und heißer werdenden Sommern hingegen die noch weit verbreiteten Blumenbeete mit exotischen Zuchtpflanzen sowie kurz gemähte Rasenflächen. Es wird immer teurer, diese zu bewässern. Auch deshalb lohnt es sich für Kommunen, ihre Flächen umzuwandeln.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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