Auch keine Gedenkfeier am Volkstrauertag
Vetrano sagt Neujahrsempfang ab

Kehl (st). Den traditionellen Neujahrsempfang in der Stadthalle wird es 2021 nicht geben: Aufgrund der Corona-Lage hat sich Oberbürgermeister Toni Vetrano entschlossen, die für den 7. Januar geplante Veranstaltung abzusagen, zu der alljährlich mehr als 600 Menschen zusammenkommen. Auch zum Volkstrauertag am 15. November werden in diesem Jahr keine öffentlichen Gedenkfeiern stattfinden: Auf dem Kernstadt-Friedhof und am Ehrenmal wird der OB Kränze niederlegen; auch in den Ortschaften wird mit Kranzniederlegungen den Weltkriegstoten sowie den Opfern von Gewaltherrschaft gedacht werden.

Im Ortenaukreis hat sich die Zahl der positiv auf den Corona-Virus getesteten Kreisbewohnerinnen und -bewohner über das Wochenende um 127 erhöht – sechs davon stammen aus Kehl. Daraus ergibt sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 65,7 (Stand: Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr). Die auf 23 Uhr vorverlegte Sperrstunde wurde vom Kommunalen Ordnungsdienst gemeinsam mit der Landespolizei kontrolliert: Beanstandungen gab es nur eine.

Neujahrsbotschaften in geeigneter Form

Nachdem die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, täglich steigt und die kalte Jahreszeit eben erst begonnen habe, deute nichts darauf hin, dass Anfang Januar eine Veranstaltung wie der Neujahrsempfang möglich sein könnte, begründet Toni Vetrano die Absage bereits zum jetzigen Zeitpunkt. „Ich werde mich auf jeden Fall mit einer Neujahrsbotschaft an die Kehler wenden“, kündigt er an, „die geeignete Form werden wir noch finden“.

Auch das Gedenken am Volkstrauertag wird in diesem Jahr eine andere Form annehmen: Zwar werden an den Gedenkstätten in der Kernstadt und den Ortschaften Kränze niedergelegt, auf Reden und die sonst übliche musikalische Begleitung wird jedoch verzichtet, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Die Kehler Gastronomie hält sich an die auf 23 Uhr vorverlegte Sperrstunde: Nur in einer Gaststätte musste der Kommunale Ordnungsdienst, der gemeinsam mit der Landespolizei in der Stadt unterwegs war, am Samstag die Gäste um 23.10 Uhr zum Nachhausegehen und den Wirt zum Schließen auffordern. Sehr still war es in der Folge in den Nächten von Samstag auf Sonntag sowie von Sonntag auf Montag im Stadtgebiet: Nachdem alle Gaststätten geschlossen hatten, waren danach auch nur noch wenige Autofahrer im Stadtgebiet unterwegs.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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