Kehler Masterstudierende in Marseille
Herausforderungen im westlichen Mittelmeer

Kehler Studierenden in Marseille

Kehl (st). In der letzten Januar-Woche machten sich fünf Studierende des Masterstudiengangs „Management von Clustern und regionalen Netzwerken“ der Hochschule Kehl auf den Weg zur Teilnahme an der 8. Master-Class in Marseille. Dort trafen sich 120 Masterstudierende aus elf Studiengängen und vier Ländern - Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland. In den einzelnen Studiengängen waren diverse weitere Nationalitäten vertreten, etwa China, Marokko, Algerien, Kamerun.

Die diesjährige Veranstaltung stand ganz im Zeichen des „Mittelmeer-Gipfels der zwei Ufer“. Dort wurde im Juni an gleicher Stelle unter Leitung des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron über gemeinsame Projekte im westlichen Mittelmeerraum beraten. Die Region wird von Problemen der Migration, des Klimawandels und der Umweltverschmutzung gebeutelt. Bei dem Treffen der Außenminister wurden 14 konkrete Projekte vereinbart. Dabei geht es um Ausbildung junger Menschen und den Ausbau „grüner Energie“ in der Region. Aber auch der Kampf gegen Plastikabfall oder der Ausbau der Digitalwirtschaft sind von Bedeutung.

Die Teilnehmenden der Master-Class beschäftigten sich in gemischten Arbeitsgruppen mit diesen Themen. Die Herausforderung durch Migration im Mittelmeerraum, die Bedeutung von maritimen Häfen für die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung in der Region oder die Folgen von Multikulturalität im 21. Jahrhundert in den Städten Europas wurden diskutiert. Die Ergebnisse der Arbeit präsentierten die Studierenden im eindrucksvollen Sitzungssaal des Regionalrates der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA). In vielen Beiträgen zeigte sich, dass die Bedeutung von Unternehmensnetzwerken und Clustern inzwischen auch in der Regionalpolitik des Mittelmeerraumes fest verortet ist.

Die Masterstudierenden aus Kehl und Straßburg hatten ausgiebig Gelegenheit, sich mit Studierenden anderer Kulturkreise und Fachkundigen auszutauschen. Es gab natürlich auch Raum zur Besichtigung der sehenswerten Hafenstadt Marseille. Der neue Studiengang darf sich bereits jetzt auf die nächste Master-Class 2021 im italienischen Siena freuen.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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