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Café "See" wird wiederbelebt

Noch liegt das Café "See" im Dornröschenschlaf, im Herbst soll es wieder öffnen.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg-Zell-Weierbach (gro). Seit November 2020 liegt das Café "See" in Zell-Weierbach im Dornröschenschlaf. Am  Samstag, 31. Juli, ist es erstmals daraus erwacht. Denn beim Flohmarkt des Heimat- und Geschichtsvereins wird Platz gemacht für Neues. "Wir haben einiges aus dem Bestand, das nicht mehr vollzählig oder einfach zu alt war, verkauft", erzählt Alfons End, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins. Der Hintergrund ist einfach: Gemeinsam mit den Landfrauen will der Verein das Café zu neuem Leben erwecken und wieder zu dem beliebten Treffpunkt im Offenburger Ortsteil machen, der es immer war.

"In Zell-Weierbach gibt es im Vergleich zu früher deutlich weniger Gastronomie", berichtet End von den Motiven. "Die Infrastruktur im Ortsteil ist aus unserer Sicht gefährdet. Seit das Café 'See' geschlossen hat, fehlt ein weiterer wichtiger Anlaufpunkt für die Bevölkerung. Wir wollen dem Trend ein Ende setzen." Über viele Jahre wurde dort der Sonntagscafé eingenommen, Kuchen für zu Hause geholt, Geburtstage gefeiert und Beerdigungen ein würdiger Abschluss verschafft. All das ist im Augenblick nicht mehr möglich, denn die Gastronomiebetriebe im Ort öffnen erst in den Abendstunden. Alfons End fragt: "Wo sollen die Besucher des Schulmuseums am Nachmittag einen Kaffee trinken?"

Begegnungsstätte für alle

"Der Heimat- und Geschichtsverein möchte zusammen mit den Landfrauen eine Begegnungsstätte aus dem Café machen", erzählt End. Von Donnerstag bis einschließlich Sonntag wird von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein. Angeboten werden natürlich Kaffee und leckerer Landfrauenkuchen, aber auch Eis und Getränke wird es geben. "Die Zell-Weierbacher sollen sich treffen und ein Schwätzchen halten können", so End. Der Name ändert sich in "Rebland Café See".

"Die Räume werden saniert, sie sollen aber ihren Charme behalten", verrät End. Immerhin sieht es im Café "See" noch genauso aus wie vor 50 Jahren. Außerdem soll ein Rebland Lädele angeschlossen werden, in dem während der Öffnungszeiten frische Produkte, kleine Geschenke und Spezialitäten aus der Region angeboten werden.

Das Gebäude hat der Heimat- und Geschichtsverein gepachtet. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Offenburg. Was noch fehlt, sind helfende Hände, die im Café oder der Küche arbeiten. "Wir freuen uns natürlich über jeden Ehrenamtlichen, der sich einbringen will. Wir werden aber auch Minijobber und Teilzeitangestellte benötigen", so End. Die Eröffnung ist im September oder Oktober geplant, teilt Alfons End mit.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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