Grundsteinlegung für Hubert Burdas "SenaTorre"
Erinnerungsort in den Fessenbacher Reben

Hubert Burda würdigt seine Eltern bei der Grundsteinlegung in den Fessenbacher Reben
  • Hubert Burda würdigt seine Eltern bei der Grundsteinlegung in den Fessenbacher Reben
  • Foto: Iris Rothe/Hubert Burda Media
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg-Fessenbach (st). An den Rebhängen des Burda-Weinguts in Fessenbach wurde feierlich der Grundstein für den „SenaTorre“ gelegt, ein Monumentum, das Hubert Burda in Erinnerung an seinen Vater Senator Franz Burda errichten lässt. Der „SenaTorre“ – italienisch torre für den Turm – ist eine Homage an den Lieblingsort des Senators, mit der einmaligen und inspirierenden Aussicht über das Rheintal.

In seinem gotischen Baustil ist er zugleich eine Reminiszenz an die Meister der prachtvollen Baukunst, die sich für Hubert Burda in ihrer schönsten Form in den Münsterkirchen von Straßburg und Freiburg manifestiert – eingebettet im mediengeschichtsträchtigen Oberrheintal.

Gemeinsamer Ort der Poesie

Bei der Grundsteinlegung des künftigen Monumentum in den Reben erinnerte Hubert Burda emotional sehr bewegt an seine Eltern: „Sicherlich war ich fleißig, aber ohne die Zwei stünde ich nicht hier. Das muss man ganz klar sagen, was man den Eltern verdankt – nicht nur Geld, sondern die Kreativität, das Unternehmertum, die Leidenschaft für den Beruf. Mein Vater hat Anfang der 60er-Jahre das Burda-Hochhaus in Offenburg gebaut, ein Büroturm, der seine Lebensleistung als Verleger, Drucker und eine der Gründerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegszeit symbolisiert. Ich habe sein Werk weitergeführt und widme ihm in Dankbarkeit und zur Erinnerung den 'SenaTorre' an unserem Ort der Poesie.“

Fingerzeig Gottes

Der katholische Dekan Matthias Bürkle bezeichnete den gotische Bauwerk als einen Fingerzeig Gottes, der hier in den Weinbergen über dem Rheintal stehen wird. Er weihte den Standort und segnete die Baustelle. Zu Lieblingsstücken des Senators wie „Die Himmel rühmen“, intoniert von der Burda-Betriebskapelle, wurde die kupferne Grundsteinkassette in das Fundament des „SenaTorre“ gelegt.

Der Inhalt der Kassette zeugt traditionsgemäß vom Tag der Grundsteinlegung und enthält Baupläne des Turms sowie Zeitungsausgaben vom 15. Mai 2019 sowie aktuelle Exemplare der Burda-Zeitschriften Mein schöner Garten und Focus. Gestaltet wird der etwa 13 Meter hohe "SenaTorre" nach Entwürfen des Chefs des Mailänder Studios Peregalli, Roberto Peregalli. Der Architekt hatte bereits die Entwürfe für den Pavillon im Felix-Burda-Park vor dem Schlössle angefertigt. Die Einweihung des „SenaTorre“ ist für 2020 geplant.

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