Bewerbung läuft nach Plan
Geschätzte 40 Millionen für Landesgartenschau

Hans-Peter Kopp (v. l.), Marco Steffens und Oliver Martini stellten die Planungen zur Landesgartenschau vor.
  • Hans-Peter Kopp (v. l.), Marco Steffens und Oliver Martini stellten die Planungen zur Landesgartenschau vor.
  • Foto: Frank Leonhardt
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (arts). Am Montag hat die Verwaltungsspitze der Stadt Offenburg über den aktuellen Stand zur Landesgartenschaubewerbung informiert. Die Zeit drängt, denn die Stadt muss ihre Bewerbung bis zum 19. Dezember in Stuttgart abgeben.

Im ersten und zweiten Quartal des nächsten Jahres kommt eine Fachkommission nach Offenburg. Die Ministerratsentscheidung über die Vergabe für den Zeitraum 2031 bis 2036 fällt im Anschluss. Bei einer Vergabe an Offenburg – 2032, 2034 oder 2036 – ist als Grundlage für die Gestaltung der LGS als erster Schritt die Vorbereitung und Auslobung eines EU-weiten Wettbewerbs vorgesehen und erforderlich. So sieht dies der Zeitplan der Stadt vor.

Baubürgermeister Oliver Martini erklärte, dass man bei der Bürgerbeteiligung mit Bürgerwerkstatt, Jugendworkshops, Wirtschaftstreffen und Social Media im Plan liege. Die Machbarkeitsstudie gliedert sich in die Rahmenbedingungen, die Konzeption und die Zukunftsperspektiven. Drei Bereiche umfasst das zehn bis 15 Hektar große Gelände.

Der Bereich "Urbane Kinzig" zwischen Karl-Heitz-Stadion und Kinzigbrücke soll renaturiert werden. Im Bereich des jetzigen Stadions soll der "Kinzigpark" entstehen. Die Räderbachinsel am Mühlbach soll in das Gelände integriert werden. In die Planung werden die im künftigen Gebiet gelegenen „Anrainer“ einbezogen: Hochschule, das Stadtteilzentrum Stegermatt, das Pfadfinderheim, die Sportvereine. Martini merkte an, dass Joachim Riffel vom SFZ Stegermatt bereits Feuer und Flamme für die Pläne zur LGS sei.

Verlegung eine Chance

Oberbürgermeister Marco Steffens sprach das Thema OFV-Stadion an, das von einigen „zu kurz gedacht“ werde. Hier seien größere Investitionen ohnehin nötig, so müsse man die Verlegung als große Chance sehen. In einer gemeinsamen Lenkungsgruppe mit OFV, SCO, DJK, ETSV, Miners und Ataspor habe man als Standortfavoriten eine Fläche zwischen dem Christlichen Jugenddorf (CJD), dem Schaible-Stadion und der Bahnlinie ausgemacht. Was Burda am Ufer der Kinzig betrifft, seien Steffens und Martini gerade in München gewesen, um die Frage zu erörtern, welche Flächen von Burda für die LGS nutzbar gemacht werden könnten.

Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp betonte, das Projekt müsse als langfristige Investition über 25 bis 30 Jahre gesehen werden. Von 2019 bis 2034 soll ein Prozent der Grund- und Einkommensteuereinnahmen pro Jahr über 30 Jahre abgezweigt werden, was in einem LGS-Fond rund 18 Millionen Euro ergeben könne. 2034 könne ein Darlehen in Höhe von 17 Millionen Euro aufgenommen werden. Der Zuschuss vom Land betrage fünf Millionen Euro. 40 Millionen wären das, aber das sei nur eine vorläufige Schätzung, so Kopp.

Nächste Bürgerinfo

Die nächste Bürgerinfo „LGS-Bewerbung“ ist am 16. Oktober, um 19 Uhr in der Hochschule Offenburg. Anmeldung ist unter E-Mail lgog@offenburg.de oder Telefon 0781/822446 möglich.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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