BG Stadtmitte zu Steinstraßenplänen
Wasserrinnen soll erhalten bleiben

Die Steinstraße in Offenburg | Foto: Archivbild gro

Offenburg (st) Die Bürgergemeinschaft Stadtmitte Offenburg nimmt in einem Brief an Oberbürgermeister  Marco Steffens Stellung zur geplanten Umgestaltung der Steinstraße: Erfreut nehme man zur Kenntnis, dass es nach der Umbaumaßnahme mehr Bäume in der Steinstraße geben werde. Positiv sei auch zu bewerten, dass die beiden Altbäume beim Café Gmeiner erhalten werden könnten und dort keine Bepflasterung erfolge. Die Café-Besucher würden dies zu schätzen wissen.

Kritik übt die Bürgergemeinschaft an dem Vorhaben, die Wasserrinne beim Steinriesen zu beseitigen. "Die in der Vorlage genannten Argumente sind für uns nicht nachvollziehbar", heißt es in dem Schreiben. Der Wasserüberlauf solle dazu dienen, die Baumquartiere zu bewässern. Dies könne doch nach wie vor auch über die Wasserrinne erfolgen und nicht über eine neue tieferliegende Umpflasterung. Für die Bürgergemeinschaft stellt sich die Frage, ob der Steinriese zusammen mit dem Wasserlauf nicht als Gesamtkunstwerk anzusehen sei? Ohne den Wasserlauf verliere er an Attraktivität. Gerade in der wärmeren Jahreszeit sei die Wasserrinne beliebter Aufenthalt von Kindern und deren Eltern.

Das Argument der Stolperfalle wird nur bedingt angenommen. Bereits jetzt würde bei Veranstaltungen eine Teilüberdeckung mit Blechen vorgenommen werden. Dies könne ausgebaut und vollflächig ausgebaut werden - je nach Bedarf. Der Aufwand dürfte als gering angesehen werden. "Angesichts der Tatsache, dass gerade die Freiburger Bächle und die Bächle in Gengenbach allerseits Freude verursachen und sich großer Beliebtheit erfreuen, verwundert es schon, dass in Offenburg so etwas abgeschafft werden soll", so die Bürgergemeinschaft, die darum bittet, die Planung noch einmal zu überdenken. 

Aus den Planungsunterlagen sei ebenfalls nicht ersichtlich, ob die Skulptur des Andres den Standort behalte. Ähnlich verhalte es sich bei der Granitkugel im östlichen Bereich der Steinstraße. Auch diese ein beliebtes Element der Kinder. Einen Wunsch äußert die Bürgergemeinschaft: Sie hofft ebenfalls unterirdische Mülleimer wie auf dem Lindenplatz in der Steinstraße zu erhalten. Allerdings nur, wenn sich diese dort bewährt hätten.

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