23. Januar 2018, 19:22 Uhr | 0 | 5 Leser

Georg Benz und Armin Mittelstädt präsentieren die KOA-Bilanz
Weniger Hartz-IV-Empfänger arbeitslos

Georg Benz (l.) und Armin Mittelstädt präsentieren zufrieden die Ergebnisse der KOA.
Georg Benz (l.) und Armin Mittelstädt präsentieren zufrieden die Ergebnisse der KOA. (Foto: arts)

Ortenau (arts). Über die Ergebnisse der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) im vergangenen Quartal und im Rückblick auf das gesamte Jahr informierten Sozialdezernent Georg Benz und KOA-Leiter Armin Mittelstädt. Benz sprach von einer anhaltenden Trendwende, bei der die Fallzahlen seit Frühjahr zurückgehen. Positiv hätten sich dabei die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Abnahme der Flüchtlingsproblematik und der Höchststand bei der Arbeitsförderung ausgewirkt.

Armin Mittelstädt zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Entwicklung der Zahlen. Die Fallzahlen seien nochmals deutlich zurückgegangen. Die Zahl der Haushalte, die Hartz IV-Leistungen beziehen, habe um 1,8 Prozent, was 152 Bedarfsgemeinschaften entspriche, abgenommen. Die Zahl der Erwerbsfähigen im Rahmen der Grundsicherung sei sogar um 2,3 Prozent zurückgegangen, was 265 Personen entspreche. Nachdem die Fallzahlen seit Mitte 2012 flüchtlingsbedingt kontinuierlich angestiegen seien, hätten diese im April mit 8.717 Bedarfsgemeinschaften ihren Höhepunkt erreicht.

In der Folgezeit sei ein anhaltender Rückgang zu verzeichnen. Mit aktuell 8.358 habe sich die Zahl der Haushalte, die von staatlichen Transferzahlungen abhängig seien, inzwischen um 359 verringert. Entsprechend der Fallzahlentwicklung sei auch die Zahl der Arbeitslosen rückläufig. Gegenüber dem Vorjahresmonat zähle diese jetzt 472 Arbeitslose weniger, was einem Rückgang von 10,1 Prozent entspreche. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren betrage der Rückgang erfreulicherweise sogar 25,7 Prozent.

Maßgeblich beigetragen zu dieser positiven Entwicklung habe die Zunahme an Arbeitsfördermaßnahmen. So seien im Dezember vergangenen Jahres bei der KOA 2.289 Maßnahmeteilnehmer gelistet gewesen. Derzeit befänden sich 26,6 Prozent aller dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen in einer Fördermaßnahme. Das seien die mit Abstand höchsten Aktivierungswerte seit es die Kommunale Arbeitsförderung gebe, schlossen Benz und Mittelstädt ihre Bilanz.

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