Honigsüße Energie vom Wasserwerk
Bienenstandplatz in Offenburg

Offenburgs Erster Bürgermeister Oliver Martini (v. l.), Imker Hans Schulze, Imker Andreas Moser mit Frau, Präsident Klaus Schmieder vom Landesverband Badischer Imker, Alex Müller, Betriebsleiter der Technischen Betriebe Offenburg, Gina Kraft ("bnNETZE" Wasser Offenburg), Roland Weis, (VS-UNK), Ralf Jannusch (VS-UNK) und Manfred Kraft, Leiter des Projekts "Blühender Naturpark" beim Landesverband der Badischen Imker auf dem Bienenstandplatz beim Wasserwerk Offenburg
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  • Offenburgs Erster Bürgermeister Oliver Martini (v. l.), Imker Hans Schulze, Imker Andreas Moser mit Frau, Präsident Klaus Schmieder vom Landesverband Badischer Imker, Alex Müller, Betriebsleiter der Technischen Betriebe Offenburg, Gina Kraft ("bnNETZE" Wasser Offenburg), Roland Weis, (VS-UNK), Ralf Jannusch (VS-UNK) und Manfred Kraft, Leiter des Projekts "Blühender Naturpark" beim Landesverband der Badischen Imker auf dem Bienenstandplatz beim Wasserwerk Offenburg
  • Foto: Badenova
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Auf dem Betriebsgelände der Offenburger Wasserversorgung haben künftig mehrere Bienenvölker des heimischen Imkers Andreas Moser ihre Heimat. Das haben gemeinsam die Stadt Offenburg, die Offenburger Wasserversorgung (OWV) und ihr Wasser-Betriebsführer Badenova mit der Netztochter "bnNETZE" ermöglicht. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Badischen Imker leisten die Partner damit einen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.

Schon seit 2016 ist Badenova offizieller Partner und Sponsor des Badischen Imkerverbandes. Zu dieser Partnerschaft gehört, dass heimische Imker, die über keine eigenen Grundstücke verfügen, ihre Bienenstöcke auf Betriebsgelände von Badenova oder Partnern des Unternehmens aufstellen dürfen. Zum Teil geschieht dies bei den Badenova-Wasserwerken in Freiburg und Lahr oder aber am Sitz von Service Centern, die über große Außenbereiche verfügen, wie zum Beispiel in Lörrach.

Nun kommt auch das Betriebsgelände der OWV am Wasserwerk Kinzigmatt-Brunnen dazu. Dort sind die Bedingungen für Bienenvölker ideal, wie bei einem kleinen Übergabetermin vor Ort Manfred Kraft und Klaus Schmieder vom Landesverband der Badischen Imker bestätigten. Rund um das Wasserwerk erstreckt sich eine ganzjährig blühfreudige Fläche naturbelassener Wiesen, in der Nachbarschaft befinden sich außerdem noch für Bienen attraktive Obstbaumplantagen.

Diese Einschätzung teilt auch Imker Andreas Moser, der seine ersten fünf Bienenvölker auf dem Wasserwerksgelände aufgebaut hat. „Mal sehen, wie es den Bienen gefällt“, meinte er vorsichtig. „Vielleicht kommen ja noch mehr dazu.“
„Wir haben gerade in den vergangenen Wochen und Monaten gemerkt, wie sehr die Grün- und Freiräume insbesondere im Bereich des Wasserwerksgeländes unserer Stadt gut tun und Lebensqualität schaffen“, erinnerte der erste Bürgermeister Oliver Martini, und er ergänzte: „Wasser und Biodiversität in der Natur sind Themen, die der Stadt sehr am Herzen liegen und die bei diesem Projekt in idealer Weise zusammenfließen. Wir haben bereits jetzt mehr als 10.000 Quadratmeter ausgewiesene Bienen-Blühwiesen in unserem Stadtgebiet. Das sollen bis zur Landesgartenschau noch viel mehr werden – wir sehen uns da in einer Vorbildfunktion.“

Alex Müller, der Betriebsleiter der Offenburger Technischen Betriebe und damit auch verantwortlich für die Wasserversorgung, lobte die unkomplizierte und einvernehmliche Zusammenarbeit mit Badenova und ihrer Netztochter "bnNETZE": „Bei ökologischen Themen ticken wir gleich“, sagte er, „denn Wasserwirtschaft, Umweltschutz und Naturschutz gehen traditionell Hand in Hand. Da gehören auch der Bienen- und Insektenschutz dazu.“ Bis zum Jahresende werde die Stadt rund 20.000 Quadratmeter Bienen-Blühwiese haben. Besonders freut sich Müller auf die erste Honigernte, die als OWF-Honig schon zum 25-jährigen Bestehen der TBO, das vielleicht noch in diesem Jahr mit einem Tag der offenen Tür begangen werden soll, auf dem Tisch stehen könnte.

Roland Weis, Unternehmenssprecher von Badenova, stellte das schon seit Jahren bestehende Engagement seines Unternehmens rund um Bienen, Imker und Insektenschutz vor. Die Partnerschaft mit dem Landesverband der Badischen Imker begann schon 2015, seit 2016 gibt es bereits „Badenova-Honig“, an Standorten in Freiburg, Lörrach, Lahr und Hausen a. d. Möhlin stehen Bienenvölker auf Badenova-Gelände. „Es geht uns darum, den Lebensraum der heimischen Bienen zu sichern und die Imker bei ihrer ökologisch so bedeutsamen Arbeit zu unterstützen, und so gemeinsam die Lebensqualität in unserer Region zu sichern.“

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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