Mehr Tempo, weniger Arbeitsaufwand
Prokon setzt auf Powercloud

Offenburg (st). Mit fast 40.000 Mitgliedern ist Prokon Deutschlands größte Energiegenossenschaft. Jeder kann in dem gemeinschaftlichen Unternehmen Mitglied werden, dabei in Windparks investieren und so den Wandel hin zu mehr Klimaschutz unterstützten – ein herausragendes Beispiel für jene innovativen Geschäftsmodelle, die seit einigen Jahren den deutschen Energiemarkt strukturell verändern. Zugleich ist Prokon seit 2013 als eigenständiger Energieversorger am Markt aktiv und beliefert rund 33.000 Kunden mit selbst-produziertem Ökostrom. Dazu kommen weitere Angebote wie Strom für Gewerbekunden sowie Biogas für Endverbraucher. Letzteres wird bereits seit dem Start 2021 mithilfe der Powercloud im unternehmerischen Backend umgesetzt. Jetzt hat die Genossenschaft zusätzlich ihre Billing-Prozesse rund um Ökostrom für Endverbraucher umgestellt – seit März dieses Jahres erfolgt diese Steuerung ebenso mithilfe der Powercloud.

Dabei ersetzt die neue Lösung eine Software-Eigenentwicklung, die zuvor bei der Genossenschaft im Einsatz war und an technologische Grenzen stieß, wie Frank Kalliora, Leiter Energiehandel bei Prokon, erklärt: „Unser Ökostrom-Angebot aus 100-Prozent-Windenergie ist seit Jahren sehr erfolgreich am Markt. Allerdings gibt es erhebliche Potentiale, die wir noch nicht ausschöpfen, weil beispielsweise die Schaffung von neuen Produkten auf Basis des bestehenden Systems zu komplex war. Hierfür benötigen wir ein Backend, das flexible und automatisierte Prozesse ermöglicht. Diese Qualität garantiert uns jetzt Powercloud. Dazu kommt ein kooperativer Ansatz: Mithilfe des PowerApp-Stores von Powercloud können wir das Know-how von verschiedenen Dienstleistern in unsere Lösung integrieren und das Ganze präzise individualisieren. Das hat uns überzeugt.“ Auf dieser Basis nutzt Prokon beispielsweise das Output Management von "iXenso" für die Kundenkommunikation, den "IntegrationLayer" von "PowerData" sowie die Abschlussstrecke von "work digital". Die damit verbundene Automatisierung der energiewirtschaftlichen Prozesse sorgt für Tempo und sinkenden Arbeitsaufwand bei der Genossenschaft.

Interessant ist darüber hinaus ein Blick auf die Prozesse rund um die Billing-Umstellung bei Prokon, denn die Daten der privaten Stromkunden wurden im Rahmen einer großen „Big-Bang-Migration“ im März auf die neue Plattform überführt. Alles wanderte also „auf einen Schlag“ herüber – wohlgemerkt nur rund fünf Monate nach dem Start des Strom-Projektes im November vergangenen Jahres. Der Migrationsprozess wurde von Powercloud-Partner Natuvion begleitet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Transformation von Daten auf neue Plattformen. Zoran Petrovic, Geschäftsführer und Chief Groth Officer bei Powercloud, erklärt: „Bei der Umsetzung unserer Lösungen setzten wir immer auf ein Teamwork von Spezialisten, die uns mit ihrem Know-how unterstützen. Die Arbeitsweise ist erprobt, funktioniert völlig reibungslos und sorgt für Tempo in vielen Details. Insgesamt freuen wir uns sehr, dass wir das innovative Geschäftsmodell von Prokon in dieser Weise unterstützen können, denn wir sehen uns als Möglichmacher einer innovativen Energiezukunft. Dazu passt das Angebot von Prokon in perfekter Weise.“

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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