Fußnote, die Glosse im Guller
Der Advent und seine Bräuche

Mit dem Advent dürfen wir uns wieder auf viele schöne Sitten und Bräuche freuen. So ist beispielsweise die Weihnachtsfeier eine Tradition, die vielfach gepflegt wird. Menschen, die sonst gemeinsam Fußball spielen, Flugblätter verteilen oder für die gleiche Firma arbeiten, feiern dann fröhlich. Manchmal werden dazu bei Letzteren einfach nur die Schreibtische zur Seite geschoben, meistens wird aber eine besondere Lokalität aufgesucht.

Weihnachtsfeiern

Natürlich ist es toll, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern etwas bieten wollen. Ich weiß das zu würdigen, ehrlich. Erfahrungsgemäß lässt die Feststimmung bei mir jedoch mit jedem Kilometer nach, den ich bei Graupelschauer und Dunkelheit auf unbefestigten und vereisten Wegen durch den Schwarzwald irre. Eine Weihnachtsfeier in einer festlich illuminierten Hütte oder Scheune im Schnee mag ihren besonderen Reiz haben. Aber warum müssen die immer hinter den Bergen im Funkloch liegen, an einem Ort, den mein Navi nicht kennt?

Die sieben Zwerge

Einmal hatte ich mich verfahren und wäre am liebsten bei den sieben Zwergen eingebrochen, um dort von einem Tellerchen zu essen und mich am besten auch gleich in ein Bettchen zu legen. Aber ich hatte Angst, versehentlich bei der bösen Hexe zu landen. Zum Glück fand ich dann doch noch auf den richtigen Weg und konnte mit Kollegen ein leckeres Essen genießen.

Kinderpunsch

Apropos Genuss: Immer wieder hört man von Weihnachtsfeiern, bei denen es die Beteiligten ordentlich krachen lassen, der Alkohol in Strömen fließt und es besser im Dunkeln bleibt, was sich dort alles abgespielt hat. Ich kann da nicht mitreden, weil es mich mit zunehmendem Alter als Frühaufsteherin nach dem Dessert nach Hause zieht. Vielleicht war das früher anders, aber ich kann mich nicht mehr erinnern. Tatsächlich genügt es mir heute völlig, mit Kinderpunsch anzustoßen.

Weihnachtsmarkt

Den trinke ich auch ganz gerne auf dem Weihnachtsmarkt. Das ist übrigens ebenfalls eine liebgewonnene Tradition im Advent. Gerade jüngere Leute scheinen das aber gar nicht mehr so toll zu finden. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse sind mehr als 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen von den Menschenmassen auf den Weihnachtsmärkten genervt. An dieser Stelle deshalb ein Tipp von einer Vertreterin der Generation 50+: Man muss ihn ja nicht gerade zu den Stoßzeiten besuchen. In diesem Sinne: allen einen schönen Advent!
Anne-Marie Glaser

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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