Gesundheit
Weniger Hautkrebs in der Ortenau. Aber die Gefahr bleibt.

  • Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F088833-0025 / Faßbender, Julia / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)]
  • hochgeladen von Franziska Runge

Wenn man alle Hautkrebsarten zusammenfaßt, ist Hautkrebs die häufigste Krebsart in Deutschland. Wir verbinden die Sonne mit dem Ursprung des Lebens. Doch wir sollten die Sonne mit Vorsicht genießen.

Zwar hat die Bevölkerung der Ortenau weniger Hautkrebsfälle  zu erleiden, als der Bundesdurchschnitt. Aber auch in der Ortenau gibt es Hautkrebs.

Es gibt gefährlichere und weniger gefährliche Arten von Hautkrebs. Dennoch helfen gegen die meisten Arten von Hauptkrebs zwei Strategien:

  • Vorbeugen und
  • frühzeitiges Erkennen.

Vorbeugung

Sonnencreme hilft, die Haut vor Teilen des gefährlichen Lichtes zu schützen. Doch auch viele Arten von Sonnencreme bringen Gefahren mit sich. Mehrere der Inhaltsstoffe von einigen Sonnencremes, sind Gefahrenherde für die Haut. Weiterhin, so berichtet die Süddeutsche Zeitung, wäre es nicht eindeutig nachgewiesen, dass Sonnencreme vor dem Basaliom und dem Melanom schützt.

Ein Großteil der offiziellen Empfehlungen von Fachkreisen in Deutschland und in anderen Ländern sei, die Sonne zur Mittagszeit zu meiden und Kleidung zu tragen, die so viel Haut wie möglich bedeckt. Demnach wäre ein langärmeliges Hemd einem T-Shirt vorzuziehen auch und gerade an sonnigen Tagen. Schattenspendende Kopfbedeckungen seien ebenso zu empfehlen. Personen, die besonders häufig der Sonne ausgesetzt sind, sollten spezielle UV-Schutzkleidung tragen.

Solarien seien eine Hauptgefahr

Dermatologen, Krebsforscher sowie die Deutsche Krebshilfe warnen, Solarien seien eine Hauptgefahr für Hautkrebs aller Art. Eine Alternative sind Selbstbräunungs-Cremes und -Sprays. Doch auch Bräune aus der Tube kann die Haut schädigen. Die sicherste Alternative zu Solarien ist, blasse Haut zu akzeptieren.

Frühzeitiges Erkennen

Den eigenen Körper regelmäßig abzusuchen nach auffälligen Veränderungen der Haut ist sicher eine gute Idee. Für die Rückenpartie etwa könnte z.B. ein Familienmitglied um Hilfe gebeten werden, um diesen Bereich des Körpers nicht außer Acht zu lassen.

Die eigene Beobachtung des Körpers genügt jedoch nicht. Das Erkennen von Hautkrebs ist als Laie kaum zuverlässig möglich. Es ist sinnvoll regelmäßige Untersuchungen der Haut durch darauf spezialisierte Ärzte einzuplanen.

Gesetzlich krankenversicherte Personen in dem Alter 35 und aufwärts haben seit dem 1. Juli 2008 alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.

Autor:

Franziska Runge aus Offenburg

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